Di., 05.01.2016

Finanzen Forex Trading - Von schwankenden Währungskursen profitieren

Finanzen : Forex Trading - Von schwankenden Währungskursen profitieren

Foto: colourbox.de

Forex Trading ist die Bezeichnung für den gewinn- oder absicherungsorientierten Devisenhandel, der meist als Interbanken-Online- oder Telefonhandel stattfindet. Der spekulative Devisenhandel zielt auf die Erziehung von Gewinnen ab, die aus der Kursentwicklung einer Währung im Verhältnis zu einer anderen Währung resultieren. Der absicherungsorientierte Devisenhandel, an dem sich meist internationale Kreditinstitute und Unternehmen beteiligen, dient der Absicherung ("Hedging") eigener Währungspositionen gegen Kursrisiken.

Der Forex-Handel erfolgt nicht über eine staatlich beaufsichtigte Börse. Es gibt daher nicht "die Forex" als Institution. "Forex ist lediglich die Abkürzung für "FOReign EXchange market". Mangels Einlagensicherung trägt der Anleger das Risiko der Insolvenz seines Brokers.

Die Marktteilnehmer

Private Anleger können sich in der Regel nur über Forex-Broker am Handel beteiligen, die sich ihrerseits bei Partnerbanken absichern. Beliebte Forex-Broker sind zum Beispiel die deutschen Direktbanken Comdirect, Consorsbank und Wüstenrot direct Trading. aber auch die in Großbritannien beheimateten Brokerfirmen IG und CMC Markets. Diese sogenannten Fx-Broker handeln meist online und stellen ihren Kunden die nötige Handelsinfrastruktur, insbesondere die Online-Handelsplattform und Echtzeitkurse, zur Verfügung. Dafür zahlen die Kunden Gebühren, deren Höhe sich meist nach der Zahl der durchgeführten Transaktionen richtet. Außerdem verdienen die Broker durch den sogenannten Spread, der dadurch entsteht, dass die Kursentwicklung sich nicht in vollem Umfang auf dem Handelskonto des Anlegers niederschlägt. Die Höhe des Spreads ist ein wichtiges Auswahlkriterium bei der Suche nach einem Forex-Broker. Hiervon zu unterscheiden ist die jeweils geforderte Sicherheitsleistung ("Margin"), die die Vertragserfüllung durch den Anleger bei gegenläufiger Kursentwicklung sicherstellen soll.

Das Devisengeschäft

Beim Forex-Trading setzt der Anleger auf eine bestimmte Kursentwicklung einer Währung im Verhältnis zu einer anderen Währung. Gehandelt wird daher stets in Währungspaaren, also beispielsweise Euro im Verhältnis zum US-Dollar. Andere beliebte Handelswährungen sind der Japanische Yen, der Schweizer Franken und das Britische Pfund. Der Erfolg eines Trades drückt sich in sogenannten Pips aus. Ein Pip entspricht der geringstmöglichen Kursveränderung, meist entsprechend der vierten (beim Yen der zweiten) Stelle hinter dem Komma.



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