Fr., 04.12.2015

Gesundheit Haarausfall und was Sie dagegen tun können

Gesundheit : Haarausfall und was Sie dagegen tun können

Haarausfall ist ein Thema mit dem sich viele Menschen beschäftigen müssen. Foto: Foto Model: colourbox.de

Kahle Stellen und eine schwindende Haarpracht - Davon sind viele Menschen betroffen. Doch es gibt gute Nachrichten: Gegen den Haarausfall lässt sich etwas tun und das Schicksal muss kein Schicksal bleiben.

Haare verleihen Ansehen

Der Gesamteindruck des Menschen wird durch seine Haare maßgeblich geprägt. Kräftiges und volles Haar gilt nicht nur als waschechter Hingucker, es steht auch Lebenskraft, Fruchtbarkeit und Vitalität. Umso schlimmer für die Betroffenen, wenn die Haare auf dem Kopf immer weniger werden. Viele Männer nehmen sich berühmte Hollywood-Stars zum Vorbild, um sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass sie früher oder später eine mehr oder weniger attraktive Glatze tragen müssen. Ganz anders verhält sich das Thema Haarausfall jedoch bei Frauen. Für viele betroffene Frauen ist der Verlust der Haarpracht eine echte Katastrophe. Schließlich assoziieren viele Frauen das Problem mit dem Verlust der Weiblichkeit. Doch dabei spielt es keine Rolle, ob es sich betroffene Männer oder Frauen handelt. Für beide Geschlechter gilt: Wer sich damit nicht abfinden will, der kann sich Abhilfe verschaffen. Wenn auch nicht in allen Fällen. Dazu steht zunächst der Gang zum Hausarzt an. Experten sprechen aber erst dann von Haarausfall, wenn täglich mehr als 100 Haare ausfallen und dieser Zustand über einen längeren Zeitraum anhält.

Erblich-hormonell bedingter Haarausfall

Der Hausarzt führt zunächst ernsthafte Untersuchungen durch, mit denen er den Auslöser für den Haarausfall diagnostizieren kann. In vielen Fällen lautet die Diagnose: Erblich bedingter Haarausfall, was auch als als androgenetische Alopezie bezeichnet wird. Diese Form des Haarausfalls beruht auf einer Überempfindlichkeit der Haarwurzeln und basiert aus dem männlichen Hormon Dihydrotestosteron. Diese Form betrifft jedoch nicht nur Männer. Auch Frauen können an dieser Überempfindlichkeit leiden. Schließlich weist das weibliche Blut ebenfalls das männliche Hormon Testosteron auf. Dieses wird dann in der Haarwurzel in Dihydrotestosteron umgewandelt. Häufig beginnt der unerwünschte Haarverlust bei Frauen in den Wechseljahren und basiert dabei auf einen sinkenden Östrogenspiegel. Ist die Diagnose erst einmal gestellt worden, kann der Betroffene Einiges dagegen tun. Die Apotheken halten dazu eine Vielzahl an Tinturen bereit. Diese werden dann in regelmäßigen Abständen aufgetragen und einmassiert. Es gibt aber auch spezielle Präparate in Tablettenform, welche den Haarausfall von innen heraus bekämpfen. Alternativ können kahle Stellen auch mit einer Perücke kaschiert werden. Günstige und schöne Modelle gibt es bei Perücken24.

Das Haarwachstum anregen

Es gibt viele Produkte welche den Wirkstoff Minoxidil enthalten. Dabei handelt es sich um einen gut untersuchten Wirkstoff, welcher auf seine versprechenden Erfolge getestet wurde. Minoxidil wird häufig bei genetisch bedingtem Haarausfall eingesetzt. Das Produkt wird dabei direkt auf die Kopfhaut aufgetragen und einmassiert. Der Wirkstoff ist sowohl für Männer als auch für Frauen erhältlich. Die rezeptfreien Produkte in der Apotheke weisen jedoch nur eine geringe Dosis an Minoxidil auf. Für die lokale Anwendung gibt es aber noch weitere Produkte wie zum Beispiel hormonelle Tinkturen. Auch Seren, spezielle Kuren und natürliche Präparate werden angeboten. Alle Produkte haben Eines gemeinsam: Sie dienen dazu, die Lebensdauer zu verlängern und somit dem vorzeitigen Haarausfall entgegenzuwirken. Fragen Sie Ihren Apotheker danach, welche Produkte speziell für Männer und welche für Frauen bestimmt sind. Dieser weiß auch, was es bei der Anwendung zu beachten gilt.



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