Do., 19.10.2017

Specials Sicheres Zuhause: Polizeilicher Rat für den Einbruchschutz

Specials: Sicheres Zuhause: Polizeilicher Rat für den Einbruchschutz

Foto: CC0 Creative Commons

Im vergangenen Jahr gab es weniger Einbrüche in Nordrhein-Westfalen, für die Betroffenen ist das aber kein Trost. Der Verlust von Bargeld, wertvollen Gegenständen oder unwiederbringlichen Erinnerungsstücken schmerzt. Noch gravierender ist oftmals die Tatsache, dass Fremde ins Heim und damit die Privatsphäre eingedrungen sind – viele Opfer von Einbrüchen sind deshalb traumatisiert.

Initiative „Zuhause sicher“ mit Sitz in Münster

Der beste Schutz vor Einbrechern ist es, in Einbruchschutz zu investieren. Wie das am besten funktioniert, darüber informiert die Initiative „Zuhause sicher“ mit Sitz in Münster, die von verschiedenen Polizeibehörden initiiert wurde. Zusammen mit Partnern aus Kommunen, Handwerk, Industrie und Versicherungswirtschaft setzt sich die Initiative seit 2005 für effektiven Einbruchschutz und Brandschutz ein und vergibt eine Plakette bei Umsetzung der entsprechenden Maßnahmen.

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Foto: colourbox

„Zuhause sicher“ propagiert dabei ein Vorgehen in drei Schritten:

  • Beratung in den polizeilichen Beratungsstellen über geeignete Sicherungsmaßnahmen
  • Suche nach versierten Handwerken und weiteren Fachleuten, die die Sicherungsmaßnahmen umsetzen – die Initiative bietet dafür eine Online-Handwerkersuche an
  • Vergabe der Präventionsplakette nach erfolgter Umsetzung der Maßnahmen

Die aus Aluminium gefertigte Plakette lässt sich an Wohngebäuden anbringen und signalisiert Einbrechern, dass sie hier kein leichtes Spiel haben. Außerdem gewähren Versicherungen den Inhabern der Plakette Rabatte auf eine Hausratsversicherung.

Mechanische Sicherungen und Außenleuchten als Einbruchschutz

Die wichtigsten Maßnahmen für Einbruchschutz sind mechanische Sicherungen an Türen und Fenstern. Der Beleuchtung rund ums Haus kommt ebenfalls eine bedeutende Rolle zu: Außenleuchten auf dem Grundstück und Außenwandleuchten sollten so installiert sein, dass es keine dunkle Ecken und Winkel gibt. Ist die Außenbeleuchtung an Bewegungsmelder gekoppelt, erhöht sich der Abschreckungseffekt: Registrieren die Sensoren des Melder Bewegungen auf dem Grundstück, springt sofort die Beleuchtung an – ein Schockmoment für unerwünschte Besucher.

Für noch mehr Sicherheit sorgen Kameras, mit denen sich das Zuhause auch von unterwegs aus im Blick behalten lässt. Tür- und Fenstersensoren schlagen Alarm, wenn sich jemand unbefugt Zutritt verschaffen möchte. Praktisch sind zudem Zeitschaltuhren, die bei Abwesenheit das Licht in den Innenräumen an- und ausschalten und so vorgaukeln, dass die Bewohner zu Hause sind.



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