Mi., 25.11.2015

Technik Industrie setzt vermehrt auf programmierbare Hilfe

Technik : Industrie setzt vermehrt auf programmierbare Hilfe

Foto: colourbox.de

Schon George Orwell phantasierte über das, was manche Forscher heute in greifbarer Nähe sehen: Maschinen, welche uns Menschen Arbeit abnehmen, welche wir nicht selbst tun wollen oder können. Oft ist in Science-Fiction-Stories die Rede von Robotern, welche für Nationen in den Krieg ziehen oder als strengloyale Diener im Hause betuchter Bürgerinnen und Bürgerarbeiten. Doch es geht viel lebensnäher. Technologie in Medizin, in der Fahrzeugherstellung oder der Chemieindustrie wird immer präziser und erfordert Perfektion. Perfektion, welche von Maschinen schon heute gebracht werden kann.

Der Stand der Dinge

Die in Will Smith's "I Robot" oder in Star Wars auftretenden Droiden haben natürlich nichts mit dem zu tun, was in modernen Industrieanlagen zu finden ist. Industrieroboter sind meist ferngelenkte oder offline/online auf einen Bewegungsablauf programmierte Arme. Industrieroboter schweißen, montieren, versiegeln, schrauben und löten - um ein Vielfaches präziser als dies ein Mensch tun könnte. Was auch zunehmend obsolet wird: Mit programmierbaren Industriemaschinen verhält es sich ähnlich wie mit anderen technologischen Neuerungen: Sie werden immer erschwinglicher. Betriebswirte in den Konzernzentralen ermitteln Kostenersparnisse durch die einmalige Anschaffung eines perfekten, ferngesteuerten Mitarbeiters. Dieser Trend kommt sicher nicht von heute auf morgen, auch der Arbeitsmarkt wird sich dem Schritt für Schritt anpassen. Doch der Trend zeichnet sich ab.

Mit welcher Technik gearbeitet wird

Roboter und Droiden sind letztlich programmierbare Maschinen. In ihnen steckt nicht allein Mechanik, sondern auch ein komplexes Computersystem. Die Steuerung kann manuell erfolgen, dies geschieht häufig zu Wartungs- und Testzwecken. Muss der Roboter jedoch selbst entscheiden, wie stark oder weniger stark ein Arbeitsschritt ausgeführt werden soll, wird er vorher programmiert. Das "Auge" des Roboters ist der Servomotor. Dieser besitzt einen Regler, welcher anhand bestimmter Einflüsse Schnelligkeit und beziehungsweise oder die Intensität des zu verarbeitenden Schrittes regeln kann. Dies kennen Autofahrer von der Servolenkung auch: Bemerkt das Fahrzeug, dass abgebogen werden soll, wird der Impuls des Fahrers verstärkt.



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