Do., 07.12.2017

Petition David Hasselhoff protestiert gegen Berliner Bauprojekt

David Hasselhoff setzt sich für den Erhalt der Berliner East Side Gallery ein.

David Hasselhoff setzt sich für den Erhalt der Berliner East Side Gallery ein. Foto: Henning Kaiser

Der Schauspieler und Sänger will mithelfen, einen neuen Hotelkomplex an der East Side Gallery zu verhindern. Das sagt er in einer Videobotschaft an Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD).

Von dpa

Berlin (dpa) - «Herr Müller, keine neuen Gebäude an der Berliner Mauer!» - mit diesen Worten hat sich der «Baywatch»-Star David Hasselhoff (65) auf Englisch in einer Videobotschaft an Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) gewandt.

In der Nachricht ruft der amerikanische Schauspieler und Sänger («Looking for Freedom») dazu auf, die Anfang November ins Leben gerufene Petition gegen den Bau eines neuen Hotelkomplexes zwischen East Side Gallery - einem erhaltenen Teilstück der Berliner Mauer - und Spree in Berlin-Friedrichshain zu unterzeichnen. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung berichtet.

Dem Antrag des Bündnisses «East Side Gallery retten!», hinter dem unter anderem die Berliner Clubcommission - der Zusammenschluss der Berliner Clubs - steckt, haben sich mittlerweile etwa 40 000 Menschen angeschlossen.

Bereits 2013 war Hasselhoff nach Berlin gekommen, um Tausende Demonstranten bei wochenlangen Protesten gegen den Bau eines Luxushotels entlang des Mauerdenkmals zu unterstützen. Jetzt will der US-Star erneut kommen, um daran zu erinnern: «No more buildings by the Berlin Wall!»



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