Do., 01.12.2016

Polizeimeldungen Polizei Steinfurt Rheine, Streit in Rheine eskaliert - 32-jähriger Mann mit Messer im Gesicht verletzt

Rheine (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster, der Kreispolizeibehörde Steinfurt und des Polizeipräsidiums Münster

Von Anonymous User

Am vergangenen Sonntag (27.11.) informierte ein Oberarzt der
Uniklinik Münster die Polizei über eine gefährliche Körperverletzung
zum Nachteil eines 32-jährigen Mannes aus Rheine. Der Verletzte
schilderte, dass ihm in den frühen Morgenstunden des 25. Novembers
ein Bekannter mit einem Messer unterhalb des linken Auges ins Gesicht
gestochen habe. Bei dem Bekannten soll es sich um einen 27-jährigen
Mann aus Rheine handeln. Erste Ermittlungen der Polizei ergaben, dass
der Angriff im Rahmen eines verbalen Streits in der Wohnung des
Bekannten in Rheine erfolgte. "Eine vom Messer abgebrochene Spitze
steckte nach dem Angriff tief im Schädelknochen des Opfers. Diese
Verletzung machte eine Operation in einem Münsteraner Krankenhaus
notwendig", erklärte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. Am Montag
(28.11.) nahmen Polizisten den Beschuldigten in Rheine fest. Am
Dienstag erließ ein Richter des Amtsgerichts Rheine einen Haftbefehl
gegen den 27-jährigen Tatverdächtigen. Das Gericht hatte den
Beschuldigten am 8. November wegen gefährlicher Körperverletzung zu
einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt.
Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, im Jahr 2015 eine andere Person
mit einem Messer verletzt zu haben. Dieses Urteil ist nicht
rechtskräftig, da der Beschuldigte Berufung eingelegt hat.

Wegen der Art der Tatausführung hat die weiteren Ermittlungen eine
Mordkommission des Polizeipräsidiums Münster unter der Leitung von
Kriminalhauptkommissar Holger Iltgen übernommen. "Der 27-jährige
Beschuldigte hat sich in der polizeilichen Vernehmung nicht zu dem
Tatvorwurf eingelassen", erläuterte Iltgen. "Die Ermittlungen dauern
an." Das verletzte 32-jährige Opfer konnte am Montag (28.11.) das
Krankenhaus wieder verlassen.

Für Medienauskünfte steht Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt
unter der Telefonnummer 0251 494-2415 zur Verfügung.



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