Fr., 23.09.2016

Steenbergstraße Nur noch ein Geschoss

Greven - 

Die geplanten Reihenhäuser an der Steenbergstraße werden niedriger als vom Investor gewünscht. Das hat jetzt der Planungsausschuss beschlossen – nach Anliegerprotesten.

Von Peter Beckmann

Vermutlich war die Steenbergstraße am Donnerstagabend menschenleer. Denn zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt, in deren Rahmen auch über das Ahaus-Bauprojekt zwischen Saerbecker Straße und Steenbergstraße diskutiert wurde, waren die Besucherstühle gut gefüllt. Dabei ging es nicht um die Gebäude an der Saerbecker Straße, nicht um das Gebäude mitten drin, sondern um die sechs Reihenhäuser, die in unmittelbarer Nachbarschaft zu eben dieser Steeenbergstraße geplant sind (wir berichteten bereits). Den Anwohnern fällt der Komplex schlicht eine Nummer zu hoch aus. Und: Sie bekamen schließlich ihren Willen, die Häuser dürfen jetzt nur in einer „optischen Eingeschossigkeit mit Dachausbau“ gebaut werden.

„Es wird immer öfter versucht, mehr zu machen als anständig wäre“, sagte Peter Borggreve (Grüne). „Wir sollten künftig mehr an die Nachbarn denken, als an das Machbare.“ Dem stimmte Jürgen Diesfeld (CDU) zu. „Wir müssen den Investoren auch mal signalisieren, dass wir nicht nur grenzwertig unterwegs sind. Da müssen wir klare Kante zeigen.“

Dem gefundenen Kompromiss stimmte die Mehrheit der Ausschussmitglieder zu. Das Bauunternehmen Ahaus hat inzwischen signalisiert, dass man damit leben könne.

Ob die Tatsache, dass der „Trampelpfad“ von der Steenbergstraße zur Saerbecker Straße seit gestern Morgen mit einem Zaun versperrt ist, mit dieser Entscheidung etwas zu tun hat? Das ist reine Spekulation . . .

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