Fr., 23.09.2016

Böckmann-Vortrag „Der Reckenfelder hält zum Ort“

Roland Böckmann (Ferdi Mehl hält das Mikro) kennt sich mit der Ortsgeschichte aus, wie kaum jemand sonst.  

Roland Böckmann (Ferdi Mehl hält das Mikro) kennt sich mit der Ortsgeschichte aus, wie kaum jemand sonst.  

Kaum jemand kennt sich so gut aus mit der Reckenfelder Ortsgeschichte wie Roland Böckmann. Im Landhaus Rickermann gab er am Freitagnachmittag einen Teil seines Wissens an seine interessierte Zuhörerschaft weiter.

Von Rosi Bechtel

Anlässlich von Roland Böckmanns Vortrag zur Ortsgeschichte war der Saal im Landhaus Rickermann am Freitag voll besetzt. Überwiegend alt eingesessene Reckenfelder wollten sich erzählen lassen, was es mit der ganz besonderen Ortsgeschichte so auf sich hat. Detailliert berichtete Böckmann, wie sich Reckenfeld vom Munitionsdepot bis heute entwickelt hatte. Die Zuhörer erfuhren auch, dass eigentlich niemand die ersten Siedler wollte, die sich in den Munitionsschuppen ein Zuhause aufbauen wollten. „Hier war ja auch nichts außer Wald und Wie-sen.“ Zum Glück blieb Reckenfeld von Bombenangriffen verschont. Was aus den Anfängen geworden ist, sieht man heute.

In der Vortragspause tauschen die Besucher Erinnerungen aus. So erzählte Eckehard Maaß, wie seine Eltern 1930 ihre Hochzeitsreise zu Reckenfelder Verwandten, der Familie Schiwon, machten. 1945 kam er dann als Kind hierher.

Böckmann ist stolz auf seinen Ort: „Ich denke, das Gros der Reckenfelder hält zu seinem Ort und fühlt sich als Reckenfelder“. Für diesen Satz bekam er einen dicken Applaus.  -ros-

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