Mo., 17.10.2016

Auszeichnung für Lebenshilfe „Helferherzen“ belohnt

Stolz präsentieren die Mitglieder des Lebenshilfe-Rates die Auszeichnung „Helferherzen“.

Stolz präsentieren die Mitglieder des Lebenshilfe-Rates die Auszeichnung „Helferherzen“. Foto: Vera Brüssow

Greven - 

Für sein ehrenamtliches Engagement ist der Lebenshilfe-Rat des Kreises Steinfurt mit dem Helferherzen-Preis der dm-Drogeriemarktkette ausgezeichnet worden.

Der Lebenshilfe-Rat des Kreises Steinfurt ist für sein ehrenamtliches Engagement im Münsterland mit dem Helferherzen-Preis der dm-Drogeriemarktkette ausgezeichnet worden. „Die Idee zur Bewerbung für den Helferherzen-Preis hat Marita Dirks-Kortemeyer angeleiert,“ berichtet Irmhild Berning, Assistentin des Lebenshilfe-Rates.

Dies erwies sich als voller Erfolg, denn der Lebenshilfe-Rat ist einer von nur zwanzig Preisträgern im Münsterland. Rund 10 000 Menschen aus ganz Deutschland haben sich in diesem Jahr mit Projekten bei einer Fachjury, bestehend aus Vertretern von dm-Drogeriemarkt, Naturschutzbund, Kinderschutzbund und Deutsche UNESCO-Kommission, beworben. Der Preis fördert gesellschaftliches Engagement.

Auch der Lebenshilfe-Rat, der einmal im Monat tagt und neun Mitglieder hat, wurde für seine Arbeit belohnt. Eine Helferherzen-Skulptur und ein Preisgeld von 1000 Euro sind der Lohn. Die Bewerbung, in der die Lebenshilfe ihren Beirat sowie erfolgreich umgesetzte Projekte vorgestellt hatte, wurde vorab über das Internet eingereicht und von einer regionaler Fachjury als Preisträger ausgewählt.

Der Lebenshilfe-Rat setzt sich für Menschen mit Behinderung ein und gewährt Hilfestellungen in allen Lebenslagen. Themen rund um die Rechte der Menschen mit Behinderung werden regelmäßig diskutiert und umgesetzt. In den letzten Jahren haben sich die Mitglieder, mit ihrem Vorsitzenden Peter Miltrup und der stellvertretenden Vorsitzenden Anna Pletzer, für verschiedene Projekte in der Region eingesetzt. So wurde beispielsweise der Behindertenausweis verkleinert, so dass er nun ohne Probleme in die Geldbörse passt. Auch für den Fahrstuhl am Grevener Bahnhof setzten sich die Mitglieder ein. Vor einiger Zeit wurde der Freibad-Eintritt für Menschen mit Behinderung, die in Begleitung eines Helfers sind, gesenkt. Weitere Projekte werden folgen.



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