Do., 01.12.2016

Winterprogramm des Beatclubs Kiesewetter trifft auf CCR

Franz-Walter Lanwer, Ralf Wietkamp und Albert Sahle (von links) präsentieren das neue Programm für das Frühjahr. „Wir haben nur vier Konzerte, da wir vom Club mit dem Bus beim Karneval in Mainz dabei sind“, erklärt Sahle.

Franz-Walter Lanwer, Ralf Wietkamp und Albert Sahle (von links) präsentieren das neue Programm für das Frühjahr. „Wir haben nur vier Konzerte, da wir vom Club mit dem Bus beim Karneval in Mainz dabei sind“, erklärt Sahle. Foto: Peter Beckmann

Greven - 

Die Richie Arndt Acoustic Band, „Willy and the poor boys“, Knut Kiesewetter und das Horst Hansen Trio, das aus fünf Musikern besteht, lassen den Fans des Beatclubs den Winter im Keller nicht lang werden: Das neue Programm.

Von Peter Beckmann

Albert Sahle ist schon ein bisschen stolz wenn er über die vergangenen Konzerte im Beatclub-Keller erzählt. „Das war ganz großes Kino, es waren sogar Besucher aus Emsdetten da“, erzählt er mit einem Augenzwinkern. Aber noch wichtiger sei gewesen, dass ein ganz breites Publikum sich von den Angeboten des Beatclubs angesprochen gefühlt habe. Und das soll auch bei den folgenden Konzerten so sein. Nach der Konzertkombination Rockmusik und Klassik steht in diesem Winter Rockmusik und Jazz auf dem Programm.

In der Abteilung Rock stehen zwei unterschiedliche Genres auf dem Programm. Die Richie Arndt Acoustic Band bietet am 20. Januar ab 20 Uhr Bluesrock unplugged. Vielen Eigenkompositionen stehen aber auch ein paar Coversongs gegenüber. Wobei: „Das alles geht so in die Richtung Rory Gallagher“, erzählt Beatclub-Vize Ralph Wietkamp.

Am 1. April folgt der rockmusikalische Kontrapunkt. Und wer sich ein bisschen auskennt weiß, wenn er den Namen der Band hört, wohin die Reise geht. „Willy and the poor boys“ hieß das vierte Studioalbum der legendären amerikanischen Rockband Creedence Clearwater Revival – kurz CCR. Und genau deren Musik haben sich die vier Musiker auf die Fahnen geschrieben – und zwar möglichst nah am Original. „Der Sänger Tom Stalla klingt schon fast genau wie John Fogerty“, weiß Albert Sahle zu berichten. Auf die Besucher wartet ein Rock-Abend mit authentischer Musik – eine Hymne an die wilden 70er.

Auch die Musiker in der Abteilung Jazz könnten unterschiedlicher nicht sein. Am 18. Februar steht Knut Kiesewetter mit drei Begleitern auf der Bühne im Beatclub-Gewölbekeller. Das Jazz-Urgestein an der Posaune steht für klassischen Swing und wird von renommierten Musikern begleitet.

In einer ganz anderen Abteilung ist das Horst Hansen Trio unterwegs. Hier geht es nicht um Tradition, hier geht es jugendlich frisch zur Sache. Die fünf (!) Musiker des Trios sind alle unter 30 Jahre alt und „drehen den klassischen Jazz auf links“, so Albert Sahle. Musik, die auch tatsächlich mal in die Beine gehen kann.

Jedes einzelne Konzert kostet 17 Euro Eintritt. Das Jazz-Abo oder das Rock-Abo gibt es für 30 Euro. Karten gibt es bei Greven Marketing und bei Passepartout Bilder und Rahmen an der Münsterstraße.

Ein kleines Geheimnis ließ sich Franz-Walter Lanwer, Band-Scout für das Beatclubfestival im kommenden Jahr am Grevener Beach, auch schon entlocken. Denn die erste Band für das Festival ist engagiert. Diesmal handelt es sich nicht um eine Coverband, es kommt das Original. „Der Vertrag mit Ten Years After ist in trockenen Tüchern“, verkündet Lanwer. Den Namen der zweiten Band will er aber noch nicht heraus rücken. „Hier ist der Vertrag noch nicht abgeschlossen, da ist noch alles im Fluss.“ Nur so viel: „Das Festival wird ein Woodstock-Projekt“, erklärt Lanwer.

Na hoffentlich nicht so ganz. Denn auf Regen und Matsch können die Besucher des Beatclub-Festivals sicherlich gut verzichten . . .



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