Fr., 14.07.2017

Josefschule Von Tier-Rekorden und Romanen

Johanna hat sich intensiv mit der Dichterin Annette von Droste Hülshoff auseinandergesetzt. Sie ist die Namensgeberin jener Straße, in der Johanna zu Hause ist.

Johanna hat sich intensiv mit der Dichterin Annette von Droste Hülshoff auseinandergesetzt. Sie ist die Namensgeberin jener Straße, in der Johanna zu Hause ist.

Greven - 

Schule heißt büffeln? Irrtum. Schule kann heißen, den eigenen Interessen nachzugehen und sie später den Mitschülern in interessanten Vorträgen vorzustellen. Ein Projekt der Josefschule für leistungsstarke Schüler.

„Ich wohne in der Annette von Droste Hülshoff-Straße und wollte gerne wissen, wer diese Dame ist“, erklärte Johanna, als sie ihre Expertenarbeit vorstellte. Sie hat am „Fit“-Projekt der St.-Josef-Grundschule teilgenommen, dem 2013 installierten Differenzierungsangebot für besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler.

Statt Mathematik oder Deutsch zu büffeln oder an einer anderen Unterrichtsstunde im Klassenverband teilzunehmen, forschten die sechs Kinder der Jahrgangsstufen drei und vier während des Schuljahres zu einem selbst gewählten Inhalt, setzten sich mit gezielten Fragestellungen auseinander und fassten ihre Ergebnisse in einer Expertenarbeit zusammen.

Diese stellten sie jetzt einem großen Publikum vor. Die Schüler begeisterten mit ihren Vorträgen und erzählten, was sie im Schuljahr parallel zu ihrem Unterricht geleistet hatten. Johanna reiste zum Beispiel mit ihren Eltern an die Wirkungsstätten der Dichterin Annette von Droste Hülshoff nach Havixbeck und nach Meersburg am Bodensee.

Nicht nur die per Power-Point präsentierten und fast frei vorgetragenen Inhalte waren überzeugend, auch die beiläufig erworbenen zusätzlichen Kompetenzen der Kinder erfüllten die Lehrerinnen Monika Wiesmann und Nicole Nottelmann mit Stolz.

Die Autoren Julian und Stefan lasen Auszüge aus ihren selbst verfassten Büchern vor und machten die Zuhörer neugierig auf ihre Werke, die auch zum Verkauf auslagen.

Die Gäste erfuhren von Leander viel über Computer und Rekorde aus der Tierwelt, sie lernten auch Neues über Aquarien.

Schulleiterin Anne Sprakel dankte den Schülern, die zu beachtlichen Ergebnissen gekommen und an ihren Aufgaben weiter gewachsen waren. „Wir wollen Stärken stärken und eure Fähigkeiten zur Entfaltung bringen, das geht nicht ohne Arbeit, aber auch die Freude und der Wissensdurst sind sehr wichtig. Wir sind sehr stolz auf eure Einzelleistungen und auch gespannt, eure weitere Entwicklung mit zu verfolgen. Ihr habt das wissenschaftliche Arbeiten erprobt und seid mit der Arbeit am PC sicherer geworden.“

Ein herzlicher Dank ging an die beiden Lehrerinnen Monika Wiesmann und Nicole Nottelmann, die die Kinder großartig unterstützten. Der nächste Durchgang des Fit-Projekts ist bereits in Planung.



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