Di., 12.09.2017

Mühlenstraße Ost Schallschutz lässt keine Wohnbebauung zu

Hier sollten Grundstücke für die Wohnbebauung entstehen.

Hier sollten Grundstücke für die Wohnbebauung entstehen. Foto: Günter Benning

Greven - 

Im Bereich der Mühlenstraße wollte ein Investor Wohnungen bauen. Der Lärmschutz wäre zu teuer, stellt die Verwaltung Grevens jetzt fest.

Von Günter Benning

Manchmal sorgt längeres Nachdenken über Projekte dafür, dass man sie ganz aufgibt. So geschehen beim Bebauungsplanentwurf für das Gebiet Mühlenstraße Ost – direkt angrenzend zu den Bahngleisen in Bahnhofsnähe.

Dort residiert derzeit unter anderem die Möbelbrücke, aber vor geraumer Zeit hatte ein Investor Interesse gezeigt, auf dem länglichen Areal auch Wohnungen zu bauen.

Im jüngsten Ausschuss für Stadtentwicklung wurde der bereits begonnene Bebauungsplanentwurf zu den Akten gelegt. Grund: Wenn dort Wohnen zugelassen würde, so die Bauverwaltung, dann sei eine Schallschutzmauer gefordert. Aber innerhalb des Plangebietes sei das Errichten dieser Mauer nicht möglich, da die vorhandene Bebauung direkt an die Bahntrasse heranrückt.

Die Fortführung des Bauleitplanverfahrens würde, so die Verwaltung, „enorme Kosten“ für die Eigentümer der Bestandsgebäude mit sich bringen, um den durch die Festsetzung konkreter Dämmung geforderten Schallschutzanforderungen nachzukommen.



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