Di., 12.09.2017

Mittel aus dem Kommunalinvestitionsprogramm des Bundes 1,4 Millionen für Schul-Sanierung

Das Geld kommt wie gerufen: An Grevens Schulen (hier: Gymnasium) tut sich viel.

Das Geld kommt wie gerufen: An Grevens Schulen (hier: Gymnasium) tut sich viel. Foto: oh

Greven - 

Greven kriegt einen dicken Batzen aus Berlin: 1,4 Millionen Euro flißen ü+bder das Kommunalinvestitionsprogramm des Bundes in den Schulbau.

Von Oliver Hengst

Greven erhält 1,4 Millionen Euro für die Sanierung von Schulen. „Das Geld können wir sehr gut gebrauchen“, freut sich Kämmerer Matthias Bücker, der auf die zahlreichen Baustellen an Grevener Schulen verweist. „Wir werden das Geld aber nicht verwenden, um nun noch eine weitere Baustelle aufzumachen“, sagt Grevens Finanzchef. Stattdessen werde man es für ohnehin geplante Maßnahmen einsetzen. Der Zuschuss mindert somit die Summe, die Greven aus eigenen Mitteln einsetzen muss.

Das Geld entstammt dem „Kommunalinvestitionsprogramm“ des Bundes. In der ersten Auflage dieses Programmes hatte Greven rund eine Millionen Euro erhalten, die seinerzeit für das Krankenhaus eingesetzt wurde, wie Bücker erläutert. Angekündigt war, dass der Bund in einer zweiten Auflage des Programms nochmals Geld zur Verfügung stellt. Doch bislang war nicht klar, in welchem Umfang Mittel fließen würden und für welchen Verwendungszweck. „Das ist nun konkretisiert“, sagt Bücker zur aktuellen Entwicklung. Die Summe – exakt sind es 1 428 540 Euro – werde in Tranchen über mehrere Jahre ausgezahlt.

Der Bundestagsabgeordnete Jürgen Coße (SPD) freut sich in einer Mitteilung über die Unterstützung der Kommunen und benennt den konkreten Verwendungszweck: „Förderfähig sind Investitionen für die Sanierung, den Umbau, die Erweiterung und in Ausnahmefällen auch den Ersatzneubau von Schulgebäuden. Dazu gehören auch Schulsporthallen, Außenanlagen und Mensen, Arbeits- und Werkstätten sowie Labore.“

Das Investitionsprogramm des Bundes solle gezielt finanzschwachen Kommunen bei der „Überwindung ihrer Investitionsrückstände helfen. Da sich in Nordrhein-Westfalen finanz- und strukturschwache Kommunen konzentrieren, fließen ganze 32,2 Prozent der Bundesfördermittel bzw. über 1,1 Milliarden Euro in unser Land – und davon 1 428 540 nach Greven“, so Coße. „Wir haben einen riesigen Sanierungsstau an deutschen Schulen, mit dem wir als Bund die Kommunen nicht alleine lassen wollen.“



http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5145898?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686824%2F