Do., 05.10.2017

Im Garten Hildebrant herrscht Vielfalt Bunte Vielfalt als Kyrill-Ersatz

Herbert Hildebrant begutachtet die farbenfrohen Pflanzen in seinem Vorgarten.

Herbert Hildebrant begutachtet die farbenfrohen Pflanzen in seinem Vorgarten. Foto: ros

Reckenfeld - 

Wenn man in einer Straße wohnt, die mit „Grün . . .“ beginnt, dann ist es kein Wunder, dass jemand seinen Garten entsprechend gestaltet. „Ein vielseitiger Garten ist Erholung und wie Urlaub“, sagt Herbert Hildebrant über seine Motivation, seinen Garten zu gestalten.

Von Rosi Bechtel

Die riesige Tanne (über zehn Meter hoch), und die hohe Kiefer, an der Hühnergötter hängen (Feuersteine mit kreisrunden Löchern, die man auf Rügen findet), standen schon dort, als er das Haus 1991 kaufte. Auch einige Tannen entlang des Vorgartenzauns fand er damals vor, aber „die hat der Kyrill alle platt gemacht“, sagt Hildebrant. Jetzt stehen dort Forsythien, Johannisbeeren, eine Buchsbaumhecke, ein Haselstrauch. Ein kleiner Walnussbaum hat sich selbst ausgesät. „Darf auch sein“, lacht Hildebrant,

Viele Blumen, wie Mohn, Hortensien, Rosen, Akelei, Lilien, Rittersporn und jetzt im Herbst die Astern („Da tummeln sich bei Sonne noch viele Schmetterlinge, vor allem Admirale“) blühen vom Frühjahr bis zum Herbst im Vorgarten. Besonders schön sind aktuell die gelben und orangen Beeren des Sanddorns, der zu einem Bogendurchgang gestaltet wurde. Gute Nahrung für die vielen Vögel „vor allem für die Amseln, die bedienen sich reichlich“, beobachtet der Hobbygärtner.

Außerdem ist ein kleines Futterhäuschen immer mit Vollkornhaferflocken gefüllt. Das wird sehr gut angenommen. Die vielen Vögel merken sich eben ihre Futterstellen.

Noch etwas Besonderes ist im Vorgarten und an anderen Stellen im Garten verteilt. „Das sind wohl Teile eines indonesischen Tempels, den jemand mit viel Aufwand mit Formen ge-gossen hat. In einem der Teile, die ich an der Kerkstiege in Greven an der Straße gefunden habe, befand sich eine Zeitung aus Indonesien. Das muss einmal, als es komplett war, ein richtig großes Teil gewesen sein“, vermutet Herbert Hildebrant. Einiges vom dem, was dort an der Straße stand, war schon kaputt. Die Teile, die noch in Ordnung waren, holte er sich in den Garten und verteilte sie dort. Eine riesige Baumwurzel steht gleich hinter dem Treppenaufgang, und auch sonst können sich Vögel und Insekten auf dem gesamten Grundstück wohl fühlen. „Eben unser Paradies, in dem wir unserer Kreativität freien Lauf lassen.“



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