Fr., 13.10.2017

Beratung für Senioren und Pflegebedürftige Expertin ist künftig vor Ort

Jetzt gibt es Senioren- und Pflegeberatung vor Ort: Ab sofort ist Caritas-Beraterin Ingrid Aupke jeden Dienstag im Pfarrheim St. Franziskus zu sprechen.

Jetzt gibt es Senioren- und Pflegeberatung vor Ort: Ab sofort ist Caritas-Beraterin Ingrid Aupke jeden Dienstag im Pfarrheim St. Franziskus zu sprechen. Foto: Britta Schulte

Reckenfeld - 

Die Caritas bietet jetzt auch dezentral Beratung für Senioren, pflegebedürftige und deren Angehörige an. Immer dienstags ist künftig in Reckenfeld Beratungstag.

Der Caritasverband Emsdetten-Greven berät jetzt auch vor Ort in Reckenfeld über Angebote für Senioren, für Pflegebedürftige und für deren Angehörige. Jeweils dienstags von 16 bis 18 Uhr ist Caritas-Mitarbeiterin Ingrid Aupke im Pfarrheim St. Franziskus, Kirchplatz 8, zu sprechen. „Mit einem dezentralen Angebot wollen wir dem Gedanken der Sozialraumorientierung stärker Rechnung tragen“, sagt der zuständige Fachbereichsleiter Ansgar Kaul. Sprich: Wer die Senioren- und Pflegeberatung in Anspruch nehmen möchte, soll nun noch schnellere Hilfe vor Ort finden. „Wenn Eltern oder Verwandte plötzlich pflegebedürftig werden, sind kurze Wege nötig“, sagt Kaul.

Schon in ihrer ersten Sprechstunde in Greven-Reckenfeld war das Interesse groß, hat Ingrid Aupke erlebt. „Da waren Menschen, die sicher nicht bis Greven oder Emsdetten gefahren wären. Mit der dezentralen Beratung werden wir als Teil des eigenen Quartiers wahrgenommen“, sagt sie.

Die Senioren- und Pflegeberatung richtet sich an Senioren, Pflegebedürftige und deren Angehörige. Die Bandbreite der Themen ist groß. „Das reicht von den Voraussetzungen für die Einstufung in einen Pflegegrad über Unterstützung bei Antragstellungen bis hin zu Betreuungsangeboten, hauswirtschaftlichen Hilfen und ganz praktischen Tipps für die Pflege“, beschreibt Ingrid Aupke, die in den vergangenen zweieinhalb Jahren schon in Emsdetten in der Seniorenberatung tätig war. Häufig melden sich auch Angehörige, die weiter entfernt leben, telefonisch, um nach Hilfen für ihre älter werdende Eltern zu fragen. „Oft brauchen sie ein Rundum-Sorglos-Paket, mit vielen Unterstützungsangeboten für ihre Angehörigen“, so Ingrid Aupke.

Andere Themen in der Seniorenberatung sind die vielfältigen Hilfs- und Wohnangebote sowie deren Finanzierung. Ob Betreutes Wohnen, Tagespflege, Kurzzeitpflege, stationäre Pflege oder ambulante Hilfen – die Beratung ist umfassend. „Ein Thema sind auch Freizeit- und Kontaktmöglichkeiten für ältere Menschen“, sagt Ingrid Aupke. Sie berät auch zu verschiedenen Gruppenangeboten, zum Beispiel in den Kirchengemeinden vor Ort sowie Seniorenreisen und mehr.

Das Angebot der Senioren- und Pflegeberatung ist kostenfrei. „Wir sind froh, dass wir über Eigenmittel des Caritasverbandes und aus kirchlichen Mitteln ein solches Angebot vorhalten können“, betont Kaul. Wer über die allgemeine Beratung hinaus zusätzliche Serviceleistungen, wie zum Beispiel die Erstellung eines individuellen Hilfeplans oder eine individuelle Vorbereitung von Besuchen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) wünscht, kann diese hinzubuchen.



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