Fr., 22.01.2016

Es tut sich was „Alte Molkerei“ wird Wohngebiet

Horstmar - 

Die ersten Weichen für die Bebauung der Grundstücke „Alte Molkerei zwischen Bahnhofstraße und Schulstraße sind gesetzt.Am Donnerstagabend stellte das Architekturbüro Verwohlt BDA Emsdetten im Auftrag des Investors, der Helmut Holz GmbH Emsdetten, erste Planungen und Entwicklungsperspektiven für dieses neue Wohngebiet im Bau- Planungs- und Umweltausschuss vor.

Von Detlef Held

Die ersten Weichen für die Bebauung der Grundstücke „Alte Molkerei zwischen Bahnhofstraße und Schulstraße sind gesetzt.

Am Donnerstagabend stellte das Architekturbüro Verwohlt BDA Emsdetten im Auftrag des Investors, der Helmut Holz GmbH Emsdetten, erste Planungen und Entwicklungsperspektiven für dieses neue Wohngebiet im Bau- Planungs- und Umweltausschuss vor. Die Holtz GmbH hat das Gelände vom Nachlassverwalter Christian Götte von der Steuerberatungsozietät Milde-Käseborn aus Dortmund des verstorbenen Grundstückseigentümers erworben.

Bei allen vorgestellten Varianten wurde Rücksicht auf die städtebaulichen Besonderheiten in der Burgmannstadt genommen. Die Vorentwürfe sehen eine zweigeschossige Bebauung mit fünf Mehrfamilienhäusern, Doppelhaushälften oder Bungalows und Häuser vom Typus Stadtvilla vor.

Je nach Zuschnitt der Wohnungen in den Mehrfamilienhäuser können auf dem Gelände insgesamt 36 Wohneinheiten entstehen. Der Wohnraum in den Mehrfamilienhäusern, wird öffentlich gefördert. Die Doppelhaushälften sind frei finanzierte Wohnungen. Die Bungalows und die Stadtvillen können gekauft, unter Umständen aber auch gemietet werden.

Für jede Wohneinheit in den Mehrfamilienhäusern stehen Parkplätze zur Verfügung, die vor den Gebäuden an der Bahnhofstraße angelegt werden. Die Bungalows werden in Größen zwischen 90 und 110 Quadratmetern Wohnfläche erstellt, haben eine kleinen Garten. Barrierefreiheit ist im übrigen bei allen Haustypen möglich. Effizientes, energiesparendes Bauen mit modernen Materialien sind Standard.

Die Ausschussmitglieder zeigten sich von der vom Architekturbüro vorgestellten Variante 2.0 mit den fünf Bungalows beeindruckt. Sie wollen aber in ihren Fraktionen auch überlegen, ob beispielsweise statt der Bungalows Doppelhaushälften erstellt werden sollten. Das hätte den Vorteil. dass mehr Freiraum beispielsweise für eine Spielfläche gewonnen werden könnte.

Beschlossen wurde, dass die Verwaltung einen städtebaulichen Vertrag über die vorhabenbezogene Aufstellung eines Bebauungsplanes sowie über die Bebauung der Grundstücke abschließen soll.

Werner Otto vom gleichnamigen Immobilienbüro in Steinfurt, der für die Vermarktung zuständig ist, machte deutlich, das beim Typ Bungalow, ein Flachdach die Regel ist. Aber auch andere Dachformen wären durchaus machbar.

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