Fr., 04.03.2016

Neue Kraft Heimvorteil erleichtert die Arbeit

Sie freuen sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit in Sachen Flüchtlingshilfe (v.l.): Annika Koke, Bürgermeister Robert Wenking, Claudia Berning, Gregor Wortmann, Burkhard Baumann und Heinz Lölfing.

Sie freuen sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit in Sachen Flüchtlingshilfe (v.l.): Annika Koke, Bürgermeister Robert Wenking, Claudia Berning, Gregor Wortmann, Burkhard Baumann und Heinz Lölfing. Foto: abi

Horstmar - 

Claudia Berning heißt die neue Mitarbeiterin, die die Koordination von ehrenamtlichen Helfern und den Mitarbeitern der Horstmarer Stadtverwaltung in der Flüchtlingshilfe vornehmen soll. Dabei kommt der 40-Jährigen ihr Heimvorteil sicherlich zugute.

Von Sabine Niestert

Sie ist 40 Jahre alt und wohnt mit ihrer Familie in der Leerer Bauerschaft Haltern. Vielen Bürgern von Horstmar ist die studierte Gartenbauingenieurin bereits durch ihre bisherige ehrenamtliche Mitarbeit in der örtlichen Flüchtlingshilfe bekannt. Dieser Heimvorteil wird Claudia Berning bei ihrer künftigen Aufgabe, der Koordination von freiwilligen Helfern und der Verwaltung, sicherlich zugute kommen. Davon gehen zumindest Bürgermeister Robert Wenking und sein Allgemeiner Vertreter, Heinz Lölfing aus.

Während eines Pressetermins im Horstmarer Rathaus, an dem auch die Geschäftsführer des Caritasverbandes, Gregor Wortmann und Burkhard Baumann, sowie die Leiterin des Fachbereichs Gemeindecaritas, Annika Koke, teilnahmen, stellte die Runde die neue Halbtagskraft vor, die bereits zum 15. Februar ihre Arbeit aufgenommen hat.

Ihre Aufgaben umfassen die Koordinierung, Förderung und Vernetzung der ehrenamtlichen Aktivitäten in der Flüchtlingshilfe („KomMode“, Lotsen, Fahrdienste, Sprachkurse, Bürgertreff). Dabei wird Claudia Berning die städtischen, kirchlichen, lokalen und überregionalen Hilfsstrukturen nutzen. Die Beratung und Begleitung von ehrenamtlichen Gruppierungen und Einzelpersonen sowie die Planung und Durchführung von Fortbildungen zur Qualifizierung der Lotsen nehmen einen Schwerpunkt ihrer Arbeit ein.

Wie alle Gesprächspartner betonten, sei eine persönliche Begegnung der Bürger mit den Flüchtlingen die Basis für ein besseres Kennenlernen und erfolgreiche Integration. Damit diese gelingt, ist die Caritas dabei, ein Netzwerk und Strukturen aufzubauen, die auf Dauer tragfähig sind, eine gute Flüchtlingsarbeit zu gewährleisten.

Eine gute Kooperation pflegen bereits die Stadt Horstmar und die Caritas. Letzt genannte hat die Fachkraft zur Übernahme der Freiwilligen-Koordinierung eingestellt, die wiederum vom Netzwerk der Caritas profitiert. Die Kommune finanziert die Stelle.

Wie Bürgermeister Robert Wenking erklärte, habe sich die Stadt Horstmar schon frühzeitig in der Flüchtlingshilfe engagiert. „Wir haben dabei die katholische und evangelische Kirchengemeinde mit ins Boot geholt“, erklärte er, dass Pfarrdechant Johannes Büll und Prädikant Alexander Becker an vorderster Front für die Sache engagierten. Nicht zu vergessen, die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, die ihre Freizeit opfern, um den Flüchtlingen zu helfen.

Claudia Berning bietet regelmäßig offene Sprechstunden für Ehrenamtliche an. So sitzt sie freitags von 12 bis 16 Uhr in den Räumen der Caritas-Sozialstation an der Münsterstraße in Horstmar und montags von 8 bis 12 Uhr in den Räumen der Wilmas an der Gartenstraße 14 in Leer. Außerhalb dieser Sprechstunden ist eine Kontaktaufnahme per Telefon unter 01 51/44 04 26 02 oder unter der E-Mail-Adresse berning@caritasverband-steinfurt.de möglich.

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