So., 06.03.2016

Versammlung der Kfd Der Aufwärtstrend hält an

Rund 200 Frauen nahmen an der Versammlung teil, die im Vereinshaus der Bruderschaft St. Katharina stattfand.

Rund 200 Frauen nahmen an der Versammlung teil, die im Vereinshaus der Bruderschaft St. Katharina stattfand. Foto: Neugebauer

Horstmar - 

200 Frauen nahmen an der Jahreshauptversammlung der Kfd teil. Sie erlebten einen vergnüglichen Nachmittag im Vereinshaus der Katharinen.

Von Franz Neugebauer

Sichtlich zufrieden verließen nach dreieinhalb Stunden mehr als 200 Frauen die Jahreshauptversammlung der Horstmarer Kfd im Vereinshaus der Schützenbruderschaft St. Katharina. Sie hatten einen vergnüglichen Nachmittag erlebt, der maßgeblich durch Sketche der eigenen Laienspielschar und Auftritte der Katharinen-Tanzgarden geprägt war. Bei Kaffee und Kuchen kam auch das Gespräch mit den Tischnachbarn nicht zu kurz. „Ohne das Team läuft nichts, Mädels, ihr habt wieder alles gegeben,“ lobte die Teamsprecherin Karin Mollenhauer ihre Mitstreiterinnen.

Doch was wäre die Kfd ohne Mitglieder, es seien mittlerweile bereits 360, stellte sie unter dem Beifall der Anwesenden und dem Dank an die Bezirksfrauen fest. „Eine Pfarrgemeinde ohne eine Kfd wäre ein trauriges Gemeinwesen“, stellte Diakon Franz Josef Reuver beim Dank an die Frauen fest. Man könne der Gemeinschaft nicht genug danken, für das, was sie in der Gemeinde an Gutem bewirke. Mit Geld sei das nicht zu bezahlen. Es gelänge ihr immer wieder, den Alltag von seiner Alltäglichkeit zu befreien und ein sonntägliches Gemüt an den Tag zu legen. „Wären mehr Frauen in unserer Kirche an entscheidenden Stellen, hätte die Kirche ein wesentlich freundlicheres, ein sonntägliches Gesicht“, fügte er hinzu.

Beim Jahresbericht von Anne Lülf wurden die Aktivitäten der Kfd deutlich, es waren die Kochkurse, die Filmabende, Meditationen, Fahrten, Winterwanderungen, elf Gemeinschaftsmessen oder die Teilnahme am Weihnachtsmarkt. Unter dem Thema „Ei, Ei, Ei“ steht die erste Veranstaltung dieses Jahres am 15. April. Maria Börger berichtete von einem zufriedenstellenden Kassenbericht.

Nach zehn Jahren schied Reinhild Blaschke aus dem Team aus, sie wird aber weiterhin als Bezirksfrau und „Talentfrau“ zur Verfügung stehen. Neu in das Team aufgenommen wurden Bärbel Meißner und Andrea Heitmann. Als neue Mitglieder wurden Gabi Heese-Raestrup, Sabine Thörner und Karin Becker aufgenommen.

Die Kfd-Theatergruppe unter Leitung von Euphemia Schütte bereicherte den Nachmittag mit zahlreichen Sketchen. Die verschiedensten Lebensbereiche beleuchteten die Frauen bei ihren Sketchen, mal in plattdeutscher Sprache, mal in Hochdeutsch vorgetragen. Es waren insgesamt 16, bei deren Aufführungen die Lachmuskeln der Anwesenden strapaziert wurden.

Bei zahlreichen Frauen wurden Erinnerungen wach beim Rückblick auf die Telefonie mit dem grünen Telefonapparat in Wählscheibe im Brokatponcho. Die ältere Generation könne man heute als die Silbersurfer bezeichnen. Beim Sketch „Elternsprechtag“ wurde deutlich, was früher gemunkelt wurde: Man könne mit Schinken oder Wurst für den Lehrer die Versetzung des Kindes sicherstellen. Munter ging es zu im Wartezimmer eines Arztes, der doch wohl nicht gut sei, denn alle Patienten seien krank. Da wurde beispielsweise die Reise einer Dame nach London erwähnt, die dort 30 Pfund verloren habe. . . Letztendlich ließen sich alle Alibi-Patientinnen ein Schnäpschen gut munden.

Im schmucken Dirndl wirbelten die „Flummis“ unter der Leitung von Birgitt Schaffhauser und Katharina Kölking über die Bühne, die Burgsternchen (Leitung Theresa Ruck und Sofia Wenking) zeigten Tänze auf dem Bauernhof.

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