Sa., 14.01.2017

Horstmar-Leer Grundschule Leer vorerst gesichert

Der Lückenschlusses am Radweg in Haltern zwischen Leer und Schöppingen soll in diesem Jahr realisiert werden. Das erklärte Bürgermeister Robert Wenking während eines Informations- und Gesprächsabends der CDU Leer.  

Der Lückenschlusses am Radweg in Haltern zwischen Leer und Schöppingen soll in diesem Jahr realisiert werden. Das erklärte Bürgermeister Robert Wenking während eines Informations- und Gesprächsabends der CDU Leer.   Foto: fn

Horstmar-Leer - 

Die Eck- und Knackpunkte des Haushaltsplanentwurfs der Stadt Horstmar für 2017 besonders für den kleineren Ortsteil stellte Bürgermeister Robert Wenking während eines Informations- und Gesprächsabend der CDU Leer vor. Wie er erklärte, soll im Frühjahr die Querungshilfe auf der Halterner Straße in Höhe der Ortsdurchfahrt realisiert werden.

Von Franz Neugebauer

Der Entwurf des Haushaltsplanes der Stadt Horstmar für 2017 liegt vor. Er umfasst mehr als 400 Seiten und hat ein Gewicht von 2,5 Kilogramm. Bürgermeister Robert Wenking nutzte die Gelegenheit des Gesprächs- und Informationsabend der CDU Leer in der Gaststätte Selker , die Knack- und Eckpunkte dieses Etats für den kleineren Ortsteil darzustellen.

Wie er berichtete, soll im Frühjahr die Querungshilfe auf der Halterner Straße in Höhe der Ortsdurchfahrt realisiert werden. Dazu gibt das Land eine Zuweisung in Höhe von 50 000 Euro. „Das wird höchste Zeit,“ erklärte Walter Dapper, der als unmittelbar Nachbar erlebt, mit welcher Geschwindigkeit die Fahrzeuge in das Dorf gerauscht kommen. Er beantragte eine Geschwindigkeitskontrolle durch einen Radarwagen des Kreises.

Recht optimistisch zeigte sich Wenking mit der Herstellung des Lückenschlusses am Radweg in Haltern. Er werde die notwendigen Grundstücksverhandlungen führen. Entgegen bisherigen Baumaßnahmen müssten die Grundstücke angekauft und nicht mehr angepachtet werden. Zusammen mit dem Schützenverein Leer-Haltern hoffe er, in diesem Jahr eine Strecke von 800 Metern von der Gemeindegrenze in Schöppingen bis zum Anwesen Möllers ausbauen zu können.

Der Bürgermeister verband damit die Hoffnung und den dringenden Wunsch, dass das Land das noch vorhandene Reststück in der kurvenreichen Strecke aus dem Programm „Ausbau von Radwegen an Landesstraßen“ verwirkliche. „Das wäre ideal,“ so Wenking, denn man könne dann von Leer aus alle anliegenden Gemeinden per Radweg erreichen.

Die Stadt bietet jungen Ehepaaren, Familien und Neuanfängern jeden Alters Baugrundstücke in Horstmar und Leer an. Durch eine sinnvolle Erschließung des Baugebietes „Grollenburg III“ in Leer könne der zukünftige Grundstückseigentümer am Nordhang des Schöppinger Berges auf der eigenen Terrasse den Ausblick genießen.

In diesem Zusammenhang ist auch der Bau eines Regenrückhaltebeckens an Wennings Stiege in Höhe der Einmündung in die Bergstraße zu nennen. Noch ist nicht die letzte Entscheidung getroffen, ob das vom Berg kommende Oberflächenwasser durch die Ortslage geführt wird. „Ich hoffe nicht, dass mein Keller dann wieder das Regenrückhaltebecken des Dorfes ist“, so Gastwirt Thomas Selker.

Zusammen mit den Gemeinden Altenberge und Laer macht sich die Stadt Horstmar auf den Weg, auch die Außenbereiche des Ortes mit Glasfaseranschlüssen zu versehen.

Gespannt sein darf man auf die Ausweisung der Kult(o)ur-Route, die auf eine Initiative von kultur- und tourismusinteressierten Bürgern zurückgeht. Die Route führt von der „RadBahn“ durch Horstmar und Leer. Sie wird einheitlich beschildert und mit Informationen auf besondere Highlights versehen. Die Realisierung ist in diesem Jahr mit Mitteln aus dem „LEADER“-Projekt vorgesehen.

„Der Standort der Grundschule in Leer ist nach den gegenwärtigen Erkenntnissen gesichert,“ zeigte sich der Bürgermeister optimistisch. Im Mittelpunkt der Überlegungen stünden jetzt Maßnahmen auf der Grundlage des pädagogischen und Medien-Konzeptes im Zusammenwirken zwischen Eltern und Schulleitung.

„Manch` ein Ort wäre froh, wenn er auf so viele ehrenamtliche Helfer bauen könnte“, stellte CDU-Vorsitzender Ludger Hummert fest. Er nannte in diesem Zusammenhang die örtlichen Schützenvereine, die den Kalvarienberg, das Ehrenmal an der Kirche, die Halterner und die Alster Kapelle in Ordnung halten. Sein besonderer Dank galt dem Mühlen- und Heimatverein für die Pflege des Dorfparks.

Die Mitglieder des Sportvereins Westfalia hätten durch zahlreiche Eigenleistungen bewiesen, dass sie nicht nur fordern, sondern sich bei Investitionen und Unterhaltung der Sportanlagen tatkräftig einsetzen, so beispielsweise zuletzt die Fachschaft Tennis bei den Maßnahmen gegen die Kaninchenplage oder der Renovierung der Tennisplätze. Hummert verwies auf ein intaktes Vereinsleben.

Ein großes Lob galt auch den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr. „Die Zeiten sind vorbei, dass diese um die Anschaffung von Handschuhen betteln mussten“, konstatierte Wenking. Um die Einsatzbereitschaft zu erhalten, sei es selbstverständlich, die persönlichen Ausrüstungsgegenstände und die erforderlichen Einsatzfahrzeuge bereitzustellen. Mit der Planung für die Änderung des Feuerwehrgerätehauses im Ortsteil Leer soll im kommenden Jahr begonnen werden.



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