Mi., 31.01.2018

Grollenburg wird erweitert Anbau für eine zusätzliche Gruppe

Durch einen Glasgang werden das bestehende Gebäude der denkmalgeschützten Grollenburg und der Neubau für die zusätzliche Gruppe verbunden.

Durch einen Glasgang werden das bestehende Gebäude der denkmalgeschützten Grollenburg und der Neubau für die zusätzliche Gruppe verbunden.

Horstmar-Leer - 

In der jüngsten Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses stellte Architekt Bernhard Krause die Pläne für die Erweiterung des Kindergartens Grollenburg in Leer vor. Diese wird notwendig, weil es im kleineren Ortsteil von Horstmar den zusätzlichen Bedarf von einer Gruppe gibt.

Von Sabine Niestert

„Es ist ein ansprechendes Bild, wir werden alle zufrieden sein“, befand der Vorsitzende des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses, Ludger Hummert, nachdem Architekt Bernhard Krause während der Sitzung am Dienstagabend die Pläne für die Erweiterung des Kindergartens Grollenburg in Leer vorgestellt hatte. Diese wird notwendig, weil es im kleineren Ortsteil von Horstmar den zusätzlichen Bedarf von einer Gruppe gibt.

Wie Bürgermeister Robert Wenking erklärte, lege die Stadt großen Wert darauf, dass die Wahlalternative zwischen einem kirchlichen Träger auf der einen Seite und dem „Verein Lernen fördern“ auf der anderen Seite in Leer erhalten bleibe.

Da es sich bei der Grollenburg um ein Denkmal handele, sei der Anbau gesetzt. Die Stadt vermiete diesen an „Lernen fördern“, erläuterte Wenking die Rahmenbedingungen.

Dass er schon seit über 30 Jahren Architekt sei und schon oft mit „Lernen fördern“ zusammen gebaut habe, erklärte der Planer Bernhard Krause aus Ibbenbüren. Der Anbau erfolge an der Nordseite. Durch einen Glasgang würde dieser mit dem bereits bestehenden denkmalgeschützten Gebäude verbunden.

Neben einem Gruppenraum entstehe im Anbau un ter anderem ein Ruheraum mit Platz für zwölf Kinder. Zudem gäbe es ein Kinderbad, das sehr großzügig und mit einem Matschplatz versehen sei. Im „Kindercafé“, das über 30 Quadratmeter groß sei, fände die Übermittagbetreuung statt. Dort würde das Essen für den Nachwuchs angeliefert, da vor Ort nicht gekocht werden könnte.

Bei dem Anbau handele es sich um ein „untergeordnetes Gebäude“, das über eine Nutzfläche von 185 Quadratmetern verfüge. Über eine Außentreppe erreichten die Besucher die oberen Räume, die vielfältig genutzt werden könnten. Der Bürgermeister betonte, dass bei einem weiteren Bedarf an Plätzen der Kindergarten Ss. Cosmas und Damian Vorrang habe, So wolle man die Kindergartenplätze gleichmäßig auf die beiden Einrichtungen verteilen, damit die Eltern eine Wahlalternative hätten. „Weiterer Bedarf kann an der Grollenburg nicht abgedeckt werden“, machte der Verwaltungschef klar.

„Ich habe den Bauantrag mitgebracht“, erklärte Krause, dass man jetzt die Ausschreibung vornehmen könnte. In vier bis fünf Monaten könne mit dem Bau begonnen werden. Die Mitglieder des Fachgremiums nahmen die Planung zustimmend zur Kenntnis.



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