Di., 24.10.2017

Laer im Zirkusfieber Zum 13. und leider letzten Mal

Was man mit Diabolos alles anfangen kann, präsentieren diese Künstler. 13. Jahre lang hat Elke-Schuchtmann-Fehmer (kleines Foto) die „ZirkuLaer“ geleitet. „Man soll gehen, wenn es am schönsten ist“, meint sie

Was man mit Diabolos alles anfangen kann, präsentieren diese Künstler. 13. Jahre lang hat Elke-Schuchtmann-Fehmer (kleines Foto) die „ZirkuLaer“ geleitet. „Man soll gehen, wenn es am schönsten ist“, meint sie. Foto: Axel Engels und Sabine Niestert

Laer - 

Zahlreiche internationale Künstler werden am Wochenende zur 13. „ZirkuLaer“ im Ewaldidorf erwartet. Diese beginnt mit der Renegade am Freitag. Es folgen die große „GaLaer-Show“ sowie die anschließende Feuerschau am Samstagabend und der Mitmachzirkus am Sonntag. „Man soll gehen, wenn es am schönsten ist“, begründet Hauptinitiatorin Elke Schuchtmann-Fehmer, warum die 13. Veranstaltung die letzte Veranstaltung dieser Art sein wird.

Von Sabine Niestert

Die 13. „ZirkuLaer“ wird leider auch die letzte sein. Das kündigt Hauptinitiatorin Elke Schuchtmann-Fehmer an, in deren Händen von Anfang an die Organisation und Durchführung der Convention maßgeblich lag. Dabei wurde die frisch gebackene 60-Jährige stets von ihrer Familie und Freunden unterstützt, was auch am kommenden Wochenende der Fall ist. Dann geht die „ZirkuLaer“ ein letztes Mal über die Bühne.

„Man soll gehen, wenn es am schönsten ist“, bleibt Elke Schuchtmann Fehmer und ihren Helfern sowie der Initiative für Kinder und Jugendliche in Laer und Holthausen, die Mitveranstalter ist, wenig Zeit für Wehmut und Abschiedsschmerz, denn bereits am Freitag (27. Oktober) – manche kommen auch schon früher – reisen die Künstler aus Frankreich, Belgien, Dänemark, den Niederlanden und aus ganz Deutschland zu den Workshops für Anfänger und Fortgeschrittene an.

Nachts treffen sich die Akteure zur Renegade, die in der Zweifachsporthalle Am Hofkamp stattfindet. Dabei handelt es sich um eine Impro­visations-Show. So fordert das bewährte Anheizer- und Moderatorenteam „Aaaron & Moe“ alle Darsteller auf, auf die Bühne zu springen und etwas von der eigenen Kunst vor versammelter Mannschaft zu präsentieren.

„Vollspaß ist dabei garantiert“, verspricht Elke Schuchtmann-Fehmer, die darauf hinweist, dass das Ende der Renegade offen ist und alle Interessierten als Zuschauer willkommen sind.

Am Samstag (28. Oktober) trainieren die Künstler aus den Bereichen Jonglage, Akrobatik, Einrad und vielem anderen mehr dann für die „GaLaer-Show“, die der umstrittene Höhepunkt des Zirkus-Spektakels ist. Profis und Hobbykünstler bieten dabei eine fantastische Show. So jonglieren sie mit Bällen, Keulen, Ringen und anderen Sachen, zeigen Kunststücke auf dem Einrad, vollbringen sensationelle Sachen mit dem Diabolo und verzaubern das Publikum mit der hohen Kunst der Manipulation.

„Die Fans werden einige alte Bekannte treffen, aber auch Überraschungen erleben“, verspricht Elke Schuchtmann-Fehmer, die ankündigt, das erstmals auch ein vierbeiniger Gast auf der Bühne zu sehen sein wird. Die Regie und Moderation der „GaLaer“-Show übernehmen in bewährter Manier die Herren des Zirkustheaters „StandArt“.

Während die Convention bereits ausverkauft ist – wir hatten so viele Anmeldungen wie noch nie“, – freut sich Elke Schuchtmann-Fehmer, gibt es noch Tickets für die „GaLaer“-Show, die unter zirkulaer05@gmail.com, www.zirkulaer.de oder facebook.com/groups/zirkulaer bestellt werden können.

Im Anschluss an die Aufführungen drinnen gibt es draußen neben der Halle noch eine spektakuläre Feuershow, die gegen 22 Uhr beginnt. Für diese bedarf es keiner Anmeldung.

Am Sonntag (29. Oktober) folgt dann unter dem Motto „Hereinspaziert – Hereinspaziert“ der Kinder-Mitmachzirkus von 11 bis 14 Uhr in der Turnhalle Am Hofkamp. Dazu willkommen sind Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis zwölf Jahren (wir berichteten).



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