So., 05.11.2017

Mini-Münster-Wallfahrt Ein geistlicher Weg durch Münster

Präses Gerhard Theben führte die Teilnehmerinnen der kleinen Wallfahrt der Kfd Holthausen-Beerlage durch Münster.

Präses Gerhard Theben führte die Teilnehmerinnen der kleinen Wallfahrt der Kfd Holthausen-Beerlage durch Münster.

Laer-Holthausen - 

Auf geistlichen Pfaden: Die Kfd Holthausen-Beerlage unternahm eine kleine Wallfahrt durch Münster. Präses Gerhard Theben hatte viel Wissenswertes im Gepäck.

Eine kleine Wallfahrt durch Münster mit Präses Gerhard Theben unternahm die Kfd Holthausen-Beerlage. Dazu trafen sich die Frauen im St.-Paulus-Dom. Dort erklärte der Präses, dass er nur Impulse geben wolle, die unterwegs in Gedanken, im Gespräch und im Gebet in jedem für sich wirken sollten. Das geht aus einer Pressemitteilung der Kfd hervor.

Als erste Station ging es zum alten Hochaltar des Doms. Theben beschränkte sich auf die Darstellung „Enthauptung das Paulus“, der die Anhänger Christi am schärfsten verfolgte und später zu einem der größten Verkünder des Evangeliums wurde.

In Auschwitz gestorben

Weiter ging es zum Rathaus. Dessen Fassade hat viele Zeichen und Darstellungen christlichen Ursprungs. Betrachtet man die Rathäuser in Europa trifft man immer die gleichen Zeichen. Der Bürgerschaft war es wichtig, christliche Botschaften einzubringen.

Die nächste Station war die Ludgeri-Kirche, eines der ältesten Gotteshäuser in Münster. Dort wird ein Kreuz verehrt, das im Zweiten Weltkrieg durch einen Bombenangriff zerstört wurde. Zwei Persönlichkeiten wird dort besonders gedacht. Dabei handelt es sich zum einen um Niels Stensen, Pfarrer in St. Ludgeri, der die Verbindung, Naturwissenschaften und Glauben besonders im Blick hatte, und zum anderen um Edith Stein, die ihre Entscheidung in dieser Kirche traf, ins Kloster der Karmelitinnen zu gehen. Sie starb in Auschwitz.

Clemenskirche war der Höhepunkt

Am Marienplatz wurde die Skulptur eines chinesischen Künstlers besichtigt, die den Betrachter anregt, nachzudenken, wie viele Gemeinsamkeiten der hiesige Glaube mit anderen Religionen hat. Die Clemenskirche, auch eine Station der Wallfahrt, gehörte zum Kloster und Hospital der Barmherzigen Brüder, das im Krieg zerstört wurde. Die Kirche bildete den Höhepunkt des Rundgangs. Ein Ort der in den Darstellungen Freude bereitet. Unter Orgelbegleitung sangen die Besucherinnen gemeinsam Lieder aus dem Gotteslob.

An der St.-Lamberti-Kirche ist die Unruhe und die Veränderung des katholischen Glaubens im Mittelalter zu spüren. Die Darstellung von Jesse aus dessen Stamm der Erlöser geboren wird, und die Käfige der Wiedertäufer zeugen davon.

Zum Abschluss bedankte sich Teamsprecherin Maria Ehling bei Präses Gerhard Theben für die Führung des geistlichen Weges. Kaffee und Imbiss rundeten den Tag in Münster ab.



http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5267199?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686834%2F