Mo., 18.12.2017

Warten auf das Ergebnis Glasfaserausbau: Noch ist alles offen

Laer - 

Noch ist offen, ob die Unternehmensgruppe der Deutschen Glasfaser die Ortsteile Laer und Holthausen mit dem High Speed-Internet ausstattet. Am Samstag ist die Frist zur Nachbündelungsfrage im Ewaldidorf abgelaufen. Bis Mitte der Woche soll das Ergebnis vorliegen. Dan wird sich auch entscheiden, ob es eine Verlängerung gibt, falls die erforderlichen 40 Prozent nicht erreicht worden sind.

Von Sabine Niestert

Noch ist offen, ob die Unternehmensgruppe der Deutschen Glasfaser die Ortsteile Laer und Holthausen mit dem High Speed-Internet ausstattet. Am Samstag ist die Frist zur Nachbündelungsfrage im Ewaldidorf abgelaufen.

Nun bleibt deren Ergebnis abzuwarten. Mit ihm rechnet Projektleiter Michael Molitor bis Mitte dieser Woche. Am Mittwoch oder Donnerstag könne er mehr dazu sagen, erklärte er auf Anfrage dieser Zeitung. Zurzeit würden alle Verträge erfasst und überprüft, ob es beispielsweise Doppelanmeldungen gegeben habe.

Die Chancen auf eine Fristverlängerung schätzte der Projektleiter als sehr gut ein. So habe es gerade in den beiden vergangenen Wochen noch einen starken Zulauf gegeben. „Die Zahlen sind extrem nach oben gegangen“, freute sich Michael Molitor über die positive Entwicklung nach dem etwas schleppenden Verlauf anfangs. Seit dem 7. Oktober läuft die Nachbündelung.

Zum 4. November hatte die Unternehmensgruppe ihr Büro an der Königstraße 8 eingerichtet, in der sie an mehreren Tagen Sprechstunden anbietet. Zudem stehen Mitarbeiter der Deutschen Glasfaser regelmäßig vor dem Edeka-Markt.

„Ich würde mich stark wundern, wenn es keine Fristverlängerung gebe“, erklärte der Projektleiter, dass eine solche bis Ende Januar/Anfang Februar dauern könnte.

Optimistisch, dass man die erforderlichen 40 Prozent der innerörtlichen Haushalte (Wohneinheiten) in Laer und Holthausen bis dahin noch erreicht, zeigte sich im Gespräch mit dieser Zeitung auch Bürgermeister Peter Maier. „Wir werden nichts unversucht lassen“, kündigte er weitere Aktivitäten des Dorfmarketingvereins an, bei den Bürgern weiterhin für das schnelle Internet zu werben.

„Wir befinden uns auf einem guten Weg“, meinte der Bürgermeister auch hinsichtlich des Glasfaserausbaus im Außenbereich von Laer und Holthausen. Gemeinsam mit den Nachbarkommunen Altenberge und Horstmar hat sich die Gemeinde Laer für ein spezielles Förderprogramm beworben (wir berichteten). Am heutigen Dienstag sollen in Berlin die Förderzusagen überreicht werden. Altenberge rechnet mit einen Zuschuss von 8,6 Millionen Euro, Horstmar mit 4,9 Millionen Euro und Laer mit 4,2 Millionen Euro. „Da fahre ich hin“, kündigte Laers Bürgermeister gestern an.



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