Mo., 29.01.2018

Unterschriftenliste „Ortsbildverträgliche Gestaltung“ gefordert

Die Antragsteller befürchten, dass es nach einem Abriss der Ratsschänke zu einer Neubebauung kommt, die die „erhaltenswerte, städtebauliche Struktur“ der kleinen münsterländischen Gemeinde zerstört.

Die Antragsteller befürchten, dass es nach einem Abriss der Ratsschänke zu einer Neubebauung kommt, die die „erhaltenswerte, städtebauliche Struktur“ der kleinen münsterländischen Gemeinde zerstört. Foto: abi

Laer - 

Das Ausliegen einer Unterschriftenliste, in der es um das Grundstück der Ratsschänke an der Hohen Straße 9 geht, kündigt Ulrike Kluck für die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Laer an, die am kommenden Samstag (4. Januar) um 17 Uhr in der Gaststätte „Haus Veltrup“ stattfindet. Wie die Schriftführerin des Heimatvereins im Gespräch mit dieser Zeitung erklärte, haben Karl Austerschulte und sie am Montag einen Antrag in der Gemeindeverwaltung auf Änderung oder Erstellung eines Bebauungsplanes für den Bereich, in dem die Traditionsgaststätte steht, eingereicht.

Von Sabine Niestert

Das Ausliegen einer Unterschriftenliste, in der es um das Grundstück der Ratsschänke an der Hohen Straße 9 geht, kündigt Ulrike Kluck für die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Laer an, die am kommenden Samstag (4. Januar) um 17 Uhr in der Gaststätte „Haus Veltrup“ stattfindet. Wie die Schriftführerin des Heimatvereins gestern im Gespräch mit dieser Zeitung erklärte, haben Karl Austerschulte und sie am Montag einen Antrag in der Gemeindeverwaltung auf Änderung oder Erstellung eines Bebauungsplanes für den Bereich, in dem die Traditionsgaststätte steht, eingereicht.

Aufgrund der beabsichtigten Maßnahme auf dem Grundstück und in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um einen älteren Bebauungsplan handelt, beantragen die Beiden eine Änderung des Regelwerkes durch den Fachausschuss und den Gemeinderat, dahingehend, dass er den heutigen Bedürfnissen und Anforderungen angepasst wird, heißt es in ihrem Schreiben an den Bürgermeister. So gehen die Autoren davon aus, dass der ältere Bebauungsplan keine Festsetzungen hinsichtlich wichtiger Gestaltungsaspekte enthält. Deswegen sei eine Aktualisierung nach heutigen Bedürfnissen und Anforderungen erforderlich, begründen sie ihre Forderung.

Beim Ortskern der Gemeinde handele es sich noch zum überwiegenden Teil um eine „erhaltenswerte, städtebauliche Struktur“ einer kleinen münsterländischen Gemeinde, deren Fortbestand Ziel des Rates sein sollte, meinen die Antragsteller, die für eine „ortsbildverträgliche Gestaltung“ an dieser Stelle plädieren.



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