Fr., 29.01.2016

Kulturinitiative Die KIM schaut zufrieden auf das vergangene Jahr

Der aktuelle Vorstand der KIM:  (v.l.) André Reinker (Kassierer), Margret Sprickmann-Kerkerinck, Clara Beutler (neue stellvertretende Vorsitzende), Silvia Saxlehner, Antje Schmies-Hoffmann, Brigitte Schmitter-Wallenhorst und Kornelia Büning-Doedt.

Der aktuelle Vorstand der KIM:  (v.l.) André Reinker (Kassierer), Margret Sprickmann-Kerkerinck, Clara Beutler (neue stellvertretende Vorsitzende), Silvia Saxlehner, Antje Schmies-Hoffmann, Brigitte Schmitter-Wallenhorst und Kornelia Büning-Doedt. Foto: Elvira Meisel-Kemper

Metelen - 

Zufrieden mit der Resonanz auf ihre Angebote im Vorjahr zeigte sich die Kulturinitiative Metelen (KIM) während der Jahresversammlung. Das neue Programm orientiert sich daher an altbewährten Veranstaltungen, bietet aber auch Neuentdeckungen für Kulturinteressierte. 

Von Elvira Meisel-Kemper

Nicht – wie sonst üblich – mit einem Jahresrückblick, sondern mit vielen Dankesworten, kleinen Präsenten und Rosen für treue Wegbegleiter und Mitgestalter leitete die KIM-Vorsitzende Brigitte Schmitter-Wallenhorst die Versammlung der Initiative ein. Sie seien die menschlichen Sympathieträger und Garanten für die Ziele und Angebote der KIM, die 2015 mit 22 Veranstaltungen auch kulturell punkten konnte, sagte die Vorsitzende. Wie in den Vorjahren fand das Mitgliedertreffen der Kulturinitiative Metelen in der Cafeteria der „Seniorenwohnanlage Metelener Heide“ statt.

„Das ist eine ganze Menge. Da war kein Flop dabei. Keine Veranstaltung musste wegen Mangel an Besuchern ausfallen. Es gab keine Wiederholungen. Alles war gelungen“, so Schmitter-Wallenhorst. Mit bewegenden Worten stellte sie die Erfolgsgaranten der Angebote vor. Joachim Fontaine lobte sie für die tolle zweitägige Fahrradtour, die im Sommer auch zum Kloster Dalheim führte. Aufgrund der guten Resonanz habe sich die Fahrradtour fest etabliert im Programm. Auch die Aktion „Metelen schläft nicht“, an der sich neben KIM viele Vereine beteiligten, war gelungen. „Wir wollten damit ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit setzen. Genauso kann man das wohl nicht wiederholen“, meinte die KIM-Vorsitzende.

Die einzige Wiederholung im Jahresprogramm sei der Kabarettabend mit dem Storno-Kabarett. „Das ist ein absoluter Selbstläufer. Die Truppe ist uns ungeheuer wohl gesonnen“, markierte Schmitter-Wallenhorst.

Auch die Spendenaktion für die Delfin-Therapie für Niklas Ossendorf beim jüngsten Storno-Abend sei mit 815 Euro gut angenommen worden. „Einen Tag später hatte ich einen Brief im Briefkasten mit 50 Euro und dem Hinweis, die oder der anonyme Spender habe am Abend vergessen, etwas ins Körbchen zu tun“, freute sich die Vorsitzende mit allen Anwesenden. Der vorgezogene Kartenvorverkauf für KIM-Mitglieder, der im vergangenen Jahr erstmals praktiziert wurde, habe sich ebenfalls bewährt.

Unstimmigkeiten aufgrund fehlender Zahlungen an die Künstlersozialkasse seien jetzt ebenfalls geklärt. „Wir haben das lange verschlampt. Wir müssen die Altlast allerdings nur für die letzten fünf Jahre abtragen. Das können wir auch in Raten tun“, stellte Schmitter-Wallenhorst heraus.

Die Arbeit damit habe André Reinker, der sein Amt als Kassierer seit Amt weiterführt. Vor einem Jahr hatte er angekündigt, dass er aus beruflichen Gründen in diesem Jahr nicht zur Wiederwahl bereit stehe. Das hat sich anders entwickelt, so dass er sein Amt weiter ausfüllen kann. Die Bestätigung des Vorstands erfolgte einstimmig. Bernard Oskamp – seit 2004 stellvertretender Vorsitzender – trat allerdings nicht wieder an. Dafür wurde Clara Beutler gewählt. Oskamp wurde stattdessen neuer Kassenprüfer für Ulrich Klisa.



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