Di., 09.02.2016

Tanzmariechen KG-Tanzmariechen heute im TV

Trockenübungen in der Halle: Trainerin Michaela Helfer und die Solotanzmariechen Stefanie Iking, Pia Weßling und Alina Lütke-Harmölle (v.l.) bereiten sich auf die Auftritte vor.

Trockenübungen in der Halle: Trainerin Michaela Helfer und die Solotanzmariechen Stefanie Iking, Pia Weßling und Alina Lütke-Harmölle (v.l.) bereiten sich auf die Auftritte vor. Foto: Dorothee Zimmer

Metelen - 

Stefanie Iking, Alina Lütke-Harmölle und Pia Weßling werde heute Abend gebannt vor dem Fernseher sitzen. Die drei Tanzmariechen hatten einen Auftritt in der Gala „Westfalen haut auf die Pauke“, der im WRD-TV zu sehen ist. Die Metelenerinnen begleiteten eine Musikgruppe.

Von Dorothee Zimmer

Das, was Stefanie Iking, Alina Lütke-Harmölle und Pia Weßling heute Abend um 20.15 Uhr machen, steht schon seit einigen Wochen definitiv fest: Dann nämlich läuft im WDR-Fernsehen die Aufzeichnung der Galasitzung „Westfalen haut auf die Pauke“, und die Mädchen können sich dabei selbst auf dem Bildschirm sehen. Zusammen mit der Musikergruppe „Kraut und Rübe“ haben sie darin einen Auftritt als Solotanzmariechen. „Das schauen wir uns auf jeden Fall an.“

Alina ist elf Jahre, Pia zehn und beide kennen als bereits erprobte Solotanzmariechen der KG Stadtwacht dieses Gefühl, wenn sich bei öffentlichen Darbietungen alle Augen allein auf sie richten. Stefanie, 17, trainiert für gewöhnlich bei den Ü-15-Mädchen und hatte bis zur Teilnahme an der närrischen Sitzung Mitte Januar in der Halle Münsterland noch keine Erfahrung als Solotänzerin. Sie wurde von Trainerin Michaela Helfer kurzerhand ausgesucht und gemeinsam mit den beiden Jüngeren und einer neu einstudierten Choreografie gezielt auf ihre außergewöhnliche Aufgabe vorbereitet.

Anlass: Die Gruppe „Kraut und Rübe“, von der die Nachfrage ausging, brauchte insgesamt drei Tanzmariechen als optische und tänzerisch aktive Begleitung für ihr Karnevalslied. Erzählt wird darin die Geschichte eines Mädchens, das so gern ein Tanzmariechen werden möchte und von seinem harten und anstrengenden Weg, bis es zu guter Letzt anerkannter Teil einer Tanzgarde wird. Der Verlauf vom Wunsch bis zum Ziel dürfte den Mädchen aus der Realität bekannt sein: Ohne konsequentes Training läuft auch beim Tanzsport nichts.

Von der Zusammenarbeit mit der Gruppe Kraut und Rübe erzählen die Tanzbegeisterten in den höchsten Tönen: „Die waren richtig nett.“ Doch Lampenfieber kam trotzdem auf: „Die Aufregung war schon größer als bei anderen Auftritten.“ Was weniger an der Menge der Zuschauer lag, denn vor mehreren hundert haben sie schließlich schon öfter getanzt. Befeuert, so das Trio, wurde die innere Unruhe besonders von den Kameras, die an großen Kränen hin- und herschwenkten. „Insgesamt gesehen war das schon eine ganz andere Nummer als sonst.“

Michaela Helfer findet, dass die Mädchen ihren Auftritt mit Bravour geschafft haben. Zwei Tage waren für die Aufzeichnung angesetzt, beide Male ist sie mitgefahren. Die Trainerin verfolgt lächelnd und nickend die Erzählungen ihrer Schützlinge, die unter anderem ihr Herzklopfen vor ihrem Auftritt beschreiben.

Ja, sagt Helfer, die Situation sei anders als sonst gewesen, und vermutlich käme sie in dieser Form nicht so schnell ein zweites Mal vor. „Es war mit Sicherheit das bisher spannendste Erlebnis als Solotanzmariechen.“ Lohn der Anstrengung war „Erleichterung und ein großes Glücksgefühl“. Und „Kraut und Rübe“ schenkte den Metelenerinnen einen Gutschein für einen Einkauf in einem Drogeriemarkt.

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