Fr., 12.02.2016

Neue Vechte Vechte-Umbau: Im Sommer geht es los

Dieser Anblick ist Geschichte: Herbstlich verfärbte Kastanien über der Vechte wird es neben dem Pättchen zur Mühle nicht wieder geben. Die Bäume werden gefällt.

Dieser Anblick ist Geschichte: Herbstlich verfärbte Kastanien über der Vechte wird es neben dem Pättchen zur Mühle nicht wieder geben. Die Bäume werden gefällt. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Metelen - 

Ab Sommer rollen die Bagger an auf Ellings Wiese und Kocks Insel. Dann startet das Projekt „Neue Vechte“. Im Mittelpunkt steht der Bau einer Fischtreppe. Vorbereitende Arbeiten gibt es schon in diesem Monat: Kastanien und Pappeln werden gefällt.

Von Dieter Huge sive Huwe

Abschied nehmen von der markanten Kastanienallee längs der Vechte müssen noch in diesem Monat die Metelener. Die Baumreihe am Fußweg zwischen dem Vitustor und Plagemanns Mühle werden bis Ende Februar komplett gefällt. Auch ein Pappel-Wäldchen am Nordrand von Ellings Wiese muss dem Bauvorhaben „Neue Vechte“ weichen.

Dies erläuterte auf Anfrage unserer Zeitung Stefan Weßling vom Fachbereich Bau- und Umweltdienste der Gemeinde. Die Kastanien seien „substanziell geschädigt“, etwa durch Risse im Stamm und größeren Ästen. Nicht zuletzt die Verkehrssicherung nimmt die Gemeinde in die Pflicht. Zum anderen ist es das Bauvorhaben, dem etliche der Kastanien eh im Wege gestanden hätten.

Tabula rasa also an der Vechte – und dies in Abstimmung mit dem Forstamt. Doch Weßling beruhigt: „Natürlich wird es an gleicher Stelle Ersatzanpflanzungen geben.“ Kastanien fasst man hier aber nicht ins Auge, Linde wären eine Alternative. Mitentscheiden werde dies das Ingenieurbüro, das vom Gemeinderat beauftragt wurde, die Baumaßnahme an der Vechte zu planen und die notwendigen Ausschreibungen vorzubereiten.

Das Geld für die Fischtreppe und die Anbindung des Vechte-Altarms in Kocks Wiese ist nämlich schon zugesagt. 729 000 Euro, das sind 90 Prozent der Kosten, sind durch die Bezirksregierung nach den Richtlinien für Maßnahmen des Wasserbaus bewilligt worden. Und auch von der Unteren Wasserbehörde beim Kreis gab es die Genehmigung für den Bau.

Aktuell liegt das Verfahren also bei den planenden Ingenieuren. Bauamt-Mitarbeiter Weßling geht davon aus, dass im Juli oder August dieses Jahres die Arbeiten beginnen, da der Rat zuvor noch über die Auftragsvergabe entscheiden muss. Die trockene Jahreszeit sei überdies wichtig, um etliche der Arbeiten auch ausführen zu können – obwohl die Durchstiche erst am Ende der Bauphase erfolgten. Bis in den Herbst hinein würden sich die Arbeiten ziehen, zu denen auch eine Entschlammung des Altarms und des Bereichs vor dem Mühlenwehr zählen, prognostiziert Weßling.

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