Fr., 23.09.2016

Naturschutz Ganz im Westen nichts Neues

Watvögel wie der Große Brachvogel sollen im Gebiet Füchte-Kallenbeck geschützt werden.

Watvögel wie der Große Brachvogel sollen im Gebiet Füchte-Kallenbeck geschützt werden.

Metelen - 

Es ist der äußerste Zipfel Metelens, das Gebiet Füchte-Kallenbeck an der Gemeindegrenze zum Kreis Borken. Die Bezirskregierung plant, das Fleckchen als Naturschutzgebiet auszuweisen.

Von Dieter Huge sive Huwe

Es ist der äußerste Zipfel des Gemeindegebietes, die ganz westliche Ecke Metelens, nur gut zwei Hektar groß. Aber es ist ein Fleckchen, das dem Naturschutz sehr am Herzen liegt. Bereits im Jahr 1988 wurde der Bereich Füchte-Kallenbeck, der mehrheitlich zum Kreis Borken gehört, unter Schutz gestellt. Jetzt plant die Bezirksregierung, das Gebiet erneut als Naturschutzgebiet auszuweisen.

„Derzeit läuft im Hause der Abwägungsprozess der Eingaben zum Verfahren“, erläuterte ein Pressesprecher der Bezirksregierung den Stand des Vorhabens.

Was macht diesen westlichsten Zipfel Metelens so wertvoll? In der Vorhabenplanung schreibt die Bezirksregierung, dass die Fläche „besondere Bedeutung als Lebensraum für die Tier- und Pflanzenarten des feuchten Grünlandes und des offenen Wassers und insgesamt eine herausragende landesweite Bedeutung für den Biotopverbund“ hat.

Der Bereich sei Teil des EU-Vogelschutzgebietes „Feuchtwiesen im nördlichen Münsterland“ und stelle damit einen wesentlichen Bestandteil des zu schaffenden zusammenhängenden europäischen ökologischen Netzes „Natura 2000“ dar.

Wichtigstes Ziel der weiteren Unterschutzstellung ist die Erhaltung und Entwicklung von feuchtem, extensiv bewirtschaftetem Grünland zur Verbesserung der Lebensverhältnisse von Arten wie Wat- und Wiesenvögeln und Amphibien sowie die Wiederherstellung und Stabilisierung des landschaftsraumtypischen Wasserhaushaltes.

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