Mo., 18.09.2017

Kleiderkammer und Altkleidersammlung Zwei verschiedene Paar Schuhe

Helfer deponieren gesammelte Kleidersäcke auf dem Parkplatz an der ehemaligen Schwimmhalle.

Helfer deponieren gesammelte Kleidersäcke auf dem Parkplatz an der ehemaligen Schwimmhalle. Foto: Dorothee Zimmer

Metelen - 

Altkleidersammlung und Kleiderkammer, beides läuft unter der Regie der örtlichen Kolpingfamilie. Gleichwohl sind es zwei verschiedene Paar Schuhe. Martin Wigger weiß von der leichten Irritation, die die beiden Begriffe zuweilen auslösen.

Von Dorothee Zimmer

„Viele Leute fragen, ob das nicht das Gleiche ist“, erzählt er in seiner Eigenschaft als Verantwortlicher für die Altkleidersammlung am Samstagmorgen auf dem Parkplatz der ehemaligen Schwimmhalle. Von hier aus starten die Helfer zur rund zweistündigen Sammlung.

Was den Unterschied ausmacht, erzählt Franz-Josef Wiechers als Zuständiger für die Kleiderkammer. Die Straßensammlung laufe auf Bezirksebene, an ihr beteiligten sich am selben Tag wie Metelen acht weitere Kolpingfamilien aus dem Bezirk Steinfurt. Alle Säcke werden von den einzelnen Ortsverbänden zur Kreisstadt gebracht und hier nach Qualität sortiert.

Begünstigte Organisationen würden nach strengen Kriterien ausgewählt und erzielte Erlöse wiederum Hilfsprojekte auf Bezirksebene unterstützen. „Die Kleiderkammer dagegen ist eine rein örtliche Einrichtung. Wir nehmen hier auch nur Kleidung an, die gut erhalten und auf jeden Fall noch tragbar ist. Säcke aus der Straßensammlung kommen nicht hierher.“ Wigger hoffte hierfür auf ein gutes Ergebnis: „Wenn wir heute 1000 Kilo zusammenkriegen, wäre das gut. Wenn es noch mehr werden – umso besser.“



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