Do., 21.09.2017

Kunstprojekt Auf der Suche nach dem Paradies

Muster auf dem Kirchenmodell: Die Projektionen, die aus bewegten Bildern bestehen, werden vom Kirchplatz zu sehen sein. Mit einem maßstäblichen Architekturmodell des Gotteshauses simulieren die beteiligten Lichtkünstler die Aktion am 13. Oktober in Metelen.

Muster auf dem Kirchenmodell: Die Projektionen, die aus bewegten Bildern bestehen, werden vom Kirchplatz zu sehen sein. Mit einem maßstäblichen Architekturmodell des Gotteshauses simulieren die beteiligten Lichtkünstler die Aktion am 13. Oktober in Metelen. Foto: Ewoud Bakker und Sjan Top /Nachtnova

Metelen - 

Kurzes Art Flow Festival – oder abgekürzt KAFF – ist ein Projekt betitelt, das auch in Metelen seine Spuren hinterlassen wird. Dies aber nur im Gedächtnis der Zuschauer, denn die Lichtinstallationen auf der Pfarrkirche am 13. Oktober sind vergängliche Kunst.

Die Vorbereitungen für das Lichtkunst-Projekt „KAFF“ am 13. Oktober (Freitag) auf der Fassade der Stiftskirche laufen auf Hochtouren. Erstmals trafen sich „Art-Flow“-Organisatoren, Partner und Künstler im Kloster Bentlage.

Unter dem Namen „Kurzes Art Flow Festival“ (KAFF) haben Menno Dimitri Ouderkerk und Jan Christoph Tonings ein Projekt ins Leben gerufen, welches mit modernen Techniken Kunst durch Licht darstellt. Finanziert durch die Euregio findet noch bis Mitte November dieses Festival, welches unter dem Motto „Arkadisches Licht“ steht, an unterschiedlichen Orten in Deutschland und den Niederlanden statt. Der Titel hat seinen Ursprung in Arkadien eine Region in Griechenland, in der sich Menschen auf der Suche nach dem Paradies auf Erden machen. Neben Münster, Rheine und Almelo macht KAFF auch in Metelen Station. Unterstützt wird das Projekt in der Vechtegemeinde durch die Kooperation zwischen der katholischen Pfarrgemeinde, der Kulturinitiative Metelen und der Kulturetage.

Die Lichtkunst bietet den Roten Faden durch die bevorstehenden zwei Monate, jedoch unterscheiden sich die einzelnen Stationen oft deutlich, denn die beiden Organisatoren lassen den Partnern viel Platz, um Ideen und Vorstellungen umzusetzen“, heißt es in einem Bericht zum Festival.

So gibt es in Metelen neben der Lichtkunst auch Konzerte in der Kirche, Tanzdarbietungen, sowie einen Workshop für Jugendliche und junge Menschen. In diesem Workshop können sie mit Projektoren, Lampen und kleinen Beamern den Innenraum der Pfarrkirche ausleuchten. (Anmeldung bei Clara Beutler, Telefon 0 25 56 /3 63 02 63, E-Mail buero@kulturetage-metelen.de).

Bei dem Treffen im Kloster Bentlage, welches zugleich auch den Beginn des Art- Flow-Festivals darstellte, hatten alle Beteiligten die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und Ideen auszutauschen. Jan Christoph Tonings stellte durch einen Rundgang dar, was Art-Flow sein kann. Als Beispiel zeigte er ein Projekt von Jan Philip Scheibel und Swaantje Güntzel, bei dem in einen kleinen Garten Saatgut gepflanzt wurde. Weiter ging der Rundgang im und um das Kloster Bentlage, bei dem viele Eindrücke gewonnen wurden.

Die Veranstaltung und das individuelle Rahmenprogramm in Metelen werden von 20 bis etwa 23 Uhr stattfinden. Die Projektionen, die aus bewegten Bildern bestehen, sind vom Kirchplatz aus zu sehen. Der Eintritt ist frei, jedoch wird um Spenden gebeten. An dem Abend werden Getränke verkauft. Der Erlös ist für ein kooperatives Jugendprojekt zwischen der Pfarrgemeinde, der Kulturinitative und der Kulturetage bestimmt.



http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5166514?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686835%2F