Do., 15.02.2018

Aschermittwoch der Frauen in der Oase Kreuz gehört zum Glauben wie Ei zum Ostersonntag

In kleinen Gruppen diskutierten die Frauen ihre Assoziationen beim Betrachten von „Kreuz-Bildern“.

In kleinen Gruppen diskutierten die Frauen ihre Assoziationen beim Betrachten von „Kreuz-Bildern“. Foto: Dorothee Zimmer

Metelen - 

Das Treffen der Metelener Frauengemeinschaft am Aschermittwoch mit ihrem Pendant aus Welbergen sowie den Frauen von St. Marien und St. Lamberti aus Ochtrup hat schon Tradition. Dieses Mal fand die Zusammenkunft in der Oase statt.

Von Dorothee Zimmer

Das Treffen der Metelener Frauengemeinschaft am Aschermittwoch mit ihrem Pendant aus Welbergen sowie den Frauen von St. Marien und St. Lamberti aus Ochtrup hat schon Tradition. „Es gibt diese Zusammenkunft unter den vier kfd-Gemeinschaften schon seit etlichen Jahren“, sagte Ruth Bentler gestern in der Oase.

Die Pastoralreferentin hatte die Veranstaltung zusammen mit Teamsprecherin Ulla Langehaneberg vorbereitet, des Weiteren übernahm Bentler die Gestaltung, die Leitung und die musikalische Begleitung der gemeinsam gesungenen Lieder auf der Gitarre.

Mit dem Ausrichten geht es immer reihum, nach drei Jahren als Gast fungierte die örtliche kfd dieses Mal wieder als Gastgeber für die rund 60 Frauen, die an dem etwa drei Stunden währenden Besinnungsnachmittag teilnahmen. Zum Auftakt gab es ein gemeinsames Kaffeetrinken, an den Schluss stellte Bentler eine Auswahl meditativer Gedanken. Dazwischen galt die Aufmerksamkeit der Frauen dem Thema des Nachmittags. Bentler hatte es angekündigt mit dem Satz: „Leben trifft Kreuz, Kreuz trifft Leben.“

In ihrer Einführung besah sie es aus unterschiedlichen Perspektiven und ging auf seine Verwendung als Kultgegenstand bis in die Steinzeit ein. Im Christentum leite sich das Kreuz von der Kreuzigung Christi ab. Es werde stets eng mit Schuld, Sühne und Tod in Verbindung gebracht. Gleichwohl habe es aber auch eine positive Symbolik: „Das Kreuz steht ebenso für Friede und Erlösung, es ist ein Zeichen von Himmel und Erde. Und es gehört zu unserem Glauben wie das Ei zu Ostersonntag.“

Gegenstand ihrer Ausführungen war unter anderem ein Bild mit einem muskulösen Christus am Kreuz, womit ein Fitnesscenter warb. „Bleibt zu hoffen, dass es Christus ist, der den Trainierenden die Kraft gibt, und nicht irgendwelche Anabolika“, meinte Bentler.

Beim Zusammensein war nicht zuletzt die kreative Ader der Frauen gefragt. Zum Beispiel sollten sie aus Papier ein Kreuz reißen und ein weiteres mit verschiedenen Materialien gestalten. Bentler nahm auch Bezug zum Kreuz im persönlichen Leben. „Es ist tröstlich zu wissen, dass Jesus immer bei uns ist, damit wir es nicht alleine tragen müssen“, sagte sie.



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