Di., 04.11.2014

Klimaschutz-Kampagne wirbt mit prominenten Gesichtern „Mich hat´s gepackt“

Dominique Snjka

Volleyballerin Tess von Piekartz und Musikproduzent Jan Löchel sind Teil der neuen Kampagne des Bürgerpakts für den Klimaschutz. Dabei kann jeder mit kleinen Beiträgen etwas für die Umwelt tun.

Kreuzchen für den Klimaschutz: Der Bürgerpakt für Klimaschutz startet eine neue Kampagne mit zwei prominenten Gesichtern: Profi-Volleyballspielerin Tess von Piekartz vom USC Münster und Musikproduzent Jan Löchel engagieren sich unter dem Motto „Mich hat’s gepackt“ für den Klimaschutz

Von Dominique Snjka

10.000 Flyer sind bereits gedruckt, in den nächsten Tagen werden Plakate in Bezirksverwaltungsstellen, den Büchereien und an Litfaßsäulen aufgehängt.

Im Flyer sind verschiedene Möglichkeiten aufgelistet, mit denen jeder einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann: Computer ausschalten, wenn er nicht benutzt wird, Hände mit kaltem Wasser waschen, den Duschkopf gegen ein Wassersparmodell austauschen und das Licht beim Verlassen des Zimmers ausschalten.

Mit dem Fahrrad

Das sind viele Dinge, auf die Tess von Piekartz ohnehin schon achtet, sagt sie: „Ich fahre zum Beispiel mit dem Fahrrad.“ Auf dem Flyer kann man ankreuzen, wo man CO2 sparen möchte. Den Flyer kann man dann unterschrieben ans Grünflächenamt schicken – quasi als Selbstverpflichtung. „Man unterschreibt es, sieht die Plakate überall in der Stadt und erinnert sich daran“, sagt Achim Specht vom Grünflächenamt. Das will mit der Kampagne junge Leute erreichen: „Früher waren es die Über-50-Jährigen, die etwas für den Klimaschutz tun wollten.“

Heute wird der auch jüngeren Menschen immer wichtiger. „Vielleicht weil sie mehr als früher in den Medien unterwegs sind und die Folgen von Klimaereignissen mitbekommen.“ Tess von Piekartz will künftig stoß- statt kipplüften. Überrascht hat sie, dass auch Flohmärkte und Secondhand-Läden öfter zu nutzen, die CO2-Bilanz verbessern kann. Auf eines will sie allerdings nicht verzichten: „Flugreisen. Dann eher länger verreisen und dafür nicht so oft.“

Jan Löchel war überrascht, dass der Wechsel zu Ökostrom relativ einfach funktioniert. „Es sind die kleinen, naheliegenden Dinge, die so wahnsinnig viel bringen“, sagt er.



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