So., 22.02.2015

Mehr offene Daten gefordert Open-Data-Day: Rat beschäftigt sich demnächst mit dem Thema

Die Gruppe „Code for Münster“ hatte am Samstag alle Interessierten zum Open-Data-Day eingeladen, um sich über die Ziele der Gruppe zu informieren.

Die Gruppe „Code for Münster“ hatte am Samstag alle Interessierten zum Open-Data-Day eingeladen, um sich über die Ziele der Gruppe zu informieren. Foto: Uwe Renners

Münster - 

Gute Nachrichten für die Gruppe „Code for Münster“, die bestehend aus Programmierern, Designern und Open-Data-Interessierten sich regelmäßig trifft und am Samstag zum Open-Data-Day in die VHS am Aegidimarkt eingeladen hatte. Frank Helmer von IT-Dienstleister Citeq, der für die Stadt Münster tätig ist, berichtete, dass momentan eine Ratsvorlage vorbereitet werde, die sich damit beschäftige, mehr offene Daten zur Verfügung zu stellen.

Von Uwe Renners

„Die Stadt ist interessiert daran, dies voranzubringen“, sagte Helmer .

  Mila Frerichs , Organisator des Open-Data-Days, hörte das gerne. Die Programmierer und Entwickler nutzen die Daten, um in ihrer Freizeit daraus nützliche Anwendungen herzustellen, die für alle Münsteraner zugänglich sind. In der Vergangenheit haben sie zum Beispiel eine interaktive Weihnachtsmarktkarte erstellt und einen Wahllokalfinder entwickelt.

Die Möglichkeiten sind aber weitaus vielfältiger. So könnten die Entwickler, hätten sie die Daten, zum Beispiel das komplette Stadtgebiet Münsters mit Blick auf die Mietpreise betrachten. Das Ergebnis wäre eine Karte, auf der Wohnungssuchende sofort sehen könnten, wo der Quadratmeterpreis besonders hoch, beziehungsweise eher niedrig ist. „Es sind unzählige Dinge denkbar, die mit den Daten, die im Besitz der Stadt sind, umgesetzt werden könnten“, sagt Mila Frerichs. Die Gruppe „Code for Münster “ stehe mittlerweile in einem guten Dialog mit der Stadt.

„Der ungehinderte Zugang der Bevölkerung zu öffentlichen Daten ist ein Versprechen für ein besseres Verhältnis von Staat und Gesellschaft“, sagte der ehrenamtliche Bürgermeister Gerhard Joksch zu den Ehrenamtlichen und versprach Unterstützung.



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