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Mo., 04.01.2016

Plakatkunst-Ausstellung im Landesmuseum Propaganda trifft Grabenkrieg

Werbeplakat der französischen Nordbahn zu Fahrten an die Schauplätze der Somme-Schlacht von 1916.

Werbeplakat der französischen Nordbahn zu Fahrten an die Schauplätze der Somme-Schlacht von 1916. Foto: LWL/Ahlbrand-Dornseif

Münster - 

Das Museum für Kunst und Kultur verabschiedet sich am Sonntag (10. Januar) mit einer Finissage von der Studioausstellung „Propaganda trifft Grabenkrieg. Plakatkunst um 1915“. Neben offenen Ateliers zur kreativen Gestaltung eigener Friedensplakate werden Sonderführungen angeboten.

Vier Monate lang präsentierte das Kunstmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster über 100 Exponate, die vom Leitmedium Plakat bis zu Karikaturen und Schaumünzen reichten. Die zentrale Thematik der Studioausstellung liegt in dem Wandel der deutschen und antideutschen Propagandasprachen vor 100 Jahren und fragt, wie Propaganda Menschen im Ersten Weltkrieg für den Sieg mobilisierte. Dabei stellt die Ausstellung den Blitzkrieg, der parallel zum eigentlichen Kriegsgeschehen verlief, aus verschiedenen Sichtweisen dar. „Die Ausstellung zeigt Werke, die vor rund einem Jahrhundert hergestellt wurden“, erklärt Kurator Dr. Jürgen Krause: „Doch gerade durch aktuelle weltpolitische Geschehnisse lassen sie sich auch in den heutigen Kontext einordnen und wirken wieder tagesaktuell.“

Gebrochen wird die Pseudowelt der Propaganda durch die Ausstellung von Gefallenen-Listen, auf denen auch Künstler wie August Macke und Franz Marc zu finden sind.

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