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Mi., 06.01.2016

Bischof Genn freut sich über Haussegen Segensreiches Dreikönigsfest

Immer dem Stern nach führte der Weg die Könige direkt zu Bischof Felix Genn.

Immer dem Stern nach führte der Weg die Könige direkt zu Bischof Felix Genn. Foto: Wilfried Gerharz

Münster - 

Die Sternsinger der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser schwärmten am Dreikönigstag aus, um mit dem Stern vorneweg Gottes Segen in die Häuser zu tragen. Rund um den Dom statteten sie zuerst Bischof Dr. Felix Genn ihren königlichen Besuch ab.

Von Maria Meik

Zwar kamen sie nicht aus dem Morgenland, dafür aber aus Liebfrauen-Überwasser. Hannes, Jakob, Julia, Ann, Rahel, Carla, Hannah, Jonas und Wiebke – alias Caspar, Melchior und Balthasar. Sie waren mit der Sammelbüchse in der Pfarrei in einer königlichen Mission unterwegs, die unter dem Stern von Bethlehem stand.

Am 6. Januar – dem Dreikönigsfest – machten sie als Sternsinger Bischof Dr. Felix Genn ihre Aufwartung, um für Kinder in Not zu sammeln und besonders Bolivien in den Blick zu rücken.

In bunten Gewändern, goldenen Kronen auf ihren Häuptern, Sternträgern, Liedern und Segenswünschen erfreuten die Kinder und Jugendlichen den Bischof, der den majestätischen Besuch einfach „großartig“ fand und den Einsatz lobte. „Es ist toll, wie sie sich engagieren. Das prägt ihr Leben“, sagte Genn, der die Sammeldose füllte und die Sternsinger mit Süßigkeiten bedachte. Dass in diesem Jahr in einigen Gemeinden Flüchtlinge in die Aktion einbezogen worden seien, begrüße er sehr.

Mit Kreide malten die Könige den Segensspruch am Domplatz ans Bischofshaus „20*C+M+B*16“. Er steht für „Christus mansionem benedicat“. Übersetzt bedeutet es: „Christus segne dieses Haus“.

Nächste Station der königlichen Tour war bei Generalvikar Norbert Kleyboldt sowie den vier Schwestern von der Göttlichen Vorsehung im Generalvikariat. Das bedeutete erst mal Treppensteigen, bevor es für die Könige von den Schwestern Dominosteine, Marzipan und Spekulatius gab. „Und wer schreibt uns den Segen an die Türe?“, fragte eine der Ordensfrauen, als es unter einer Krone tönte: „Das haben wir schon längst gemacht.“

Begleitet wurden die Sternsinger im Alter von neun bis 17 rund um den Dom von Pfarrer Daniel Zele und Kaplan Veilankanni Raja Mandala (Liebfrauen-Überwasser) sowie von Vertretern des Bundes Deutscher Katholischer Jugend.

Nachdem sie auch vor dem Eingang zum Haus der Canisianer gesungen hatten, ging es zu den Weihbischöfen. Dabei erfreuten sie mit ihren Wünschen auch den erkrankten Weihbischof Dieter Geerlings, der den Sternsingern erzählte, dass er als Kind gedacht habe, „C+M+B“ bedeute Caspar, Melchior und Balthasar. 



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