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So., 10.01.2016

Situation an der Theodor-Scheiwe-Straße verfahren Schleichweg am Hafen bleibt gesperrt

Nur mit dem Fahrrad oder zu Fuß kann man dieses Tor nahe des Geschäftes Lignum passieren.

Nur mit dem Fahrrad oder zu Fuß kann man dieses Tor nahe des Geschäftes Lignum passieren. Foto: Oliver Werner

Münster - 

Der Schleichweg, der den Albersloher Weg und die Schillerstraße verbindet, bleibt dauerhaft für den Autoverkehr gesperrt. Das teilte der Eigentümer mit.

Von Klaus Baumeister

Der Privatweg, der den Albersloher Weg mit dem Lütkenbecker Weg verbindet und seit Mitte Dezember gesperrt ist, bleibt „dauerhaft gesperrt“. Das erklärte Peter Scheiwe auf Anfrage unserer Zeitung. Peter Scheiwe gehören nach eigenen Angaben rund 70 Prozent der Fläche, über die der Weg führt.

Scheiwe korrigierte damit Informationen der Stadt Münster, wonach die Sperrung nur von kurzer Dauer sei. Die von der Stadt geforderte Erreichbarkeit der Anlieger sei gewährleistet, so Scheiwe. Die Nutzer der von Scheiwe verpachteten Hallen in dem Gebiet „können das Gelände problemlos vom Albersloher Weg anfahren.

Da es sich bei dem Gelände, das bislang gern als Schleichweg benutzt wurde, um ein Privatgrundstück handele, so Eigentümer Peter Scheiwe, habe die Stadt keinerlei Handhabe, ihn sowie den Miteigentümer, die Firma Cordes, zu einer Öffnung zu zwingen. Derzeit ist nahe des Holzfachgeschäftes Lignum ein Tor angebracht, das nur von Fußgängern und Radlern passiert werden kann. Die Feuerwehrmänner in der benachbarten Feuerwache 2 haben Schlüssel, um bei Rettungseinsätzen das Tor zu öffnen.

Im Volksmund wird der für den Durchgangsverkehr gesperrte Weg immer Theodor-Scheiwe-Straße genannt, faktisch handelt es sich aber um einen Seitenweg, weil die von der Stadt Münster geplante, neue Theodor-Scheiwe-Straße an der Theodor-Scheiwe-Straße noch nicht existiert.

Bislang blieb der Aufschrei bei Autofahrern aus, weil die Kanalbrücke im Bereich der Schillerstraße wegen eines Neubaus gesperrt ist. Spätestens bei der Fertigstellung der Brücke dürfte die Debatte aber aufflackern. Scheiwe hatte die Sperrung im Dezember damit begründet, dass der Verbindungsweg repariert werden müsse und sich die Stadt nicht an den Kosten beteiligen wolle. An dieser Situation, so der Eigentümer jetzt, habe sich seitdem nichts geändert.



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