So., 24.01.2016

Galaprunksitzung der Witten Müse Frischer Wind mit neuen Künstlern

Das Tanz-Korps Blau-Weiß Villrath erobert die närrische Bühne der Witten Müse im Haus Münsterland und begeistert ebenso wie Jongleur Philipp Dammer mit seinen Feuer-Keulen.

Das Tanz-Korps Blau-Weiß Villrath erobert die närrische Bühne der Witten Müse im Haus Münsterland und begeistert ebenso wie Jongleur Philipp Dammer mit seinen Feuer-Keulen. Foto: hpe

Münster - 

Die KG Witte Müse hielt am Samstag im Haus Münsterland seine Galaprunksitzung ab. Mehr oder weniger unbekannte Künstler begeisterten das Publikum.

Von Helmut P. Etzkorn

Das Rezept ist eigentlich einfach und erweist sich fast immer als goldrichtig, auch und gerade weil viel Überraschendes zwangsläufig dabei ist. Wer wie die Witten Müse bei ihrer Galaprunksitzung am Samstagabend im Haus Münsterland den Schwerpunkt auf Künstler setzt, die noch nie oder selten im münsterischen Karneval unterwegs waren, kann sein Publikum begeistern.

Beispiele: Hedwig Sieberichs aus Schwalmtal, der Jumbo-Engel „Hettwich“, entpuppt sich als temporeiches Energiebündel bei der Polizei-Karnevalsgesellschaft. Der preisgekrönten WDR-Rampensau folgt mit Comedy-Jongleur Philipp Dammer ein Meister der Akrobatik. Selbstironische Gags und Schlagfertigkeit kennzeichnen den „Vertreter des schwerelosen Nonsens“, wie er es selbst von sich sagt. Schließlich fliegen die Feuer-Keulen, und alle sind entzückt. Das gilt uneingeschränkt auch für das im Münsterland noch wenig bekannte Tanz-Korps Blau-Weiß Villrath. Kommandant Marc Suder schwärmt von der tollen Atmosphäre und den Zuschauern. „Euer Applaus ist heute unser schönstes Geschenk“, meint der Rheinländer nach der zweiten Zugabe seiner fliegenden Tanzmädchen. Und hofft, bald mal wieder das närrische Münster mit seiner Truppe erobern zu dürfen.

Mummenschanz vom Feinsten mit schräger Musik in ständig wechselnden, fantasievollen Verkleidungen kennzeichnen „Harry‘s originale Crazy-Show“. Von der Biene Maja bis zum Bauer-sucht-Frau-Outfit können die singenden Komiker alles tragen. Einfach köstlich.

Schließlich noch als finale Krönung Altmeister Graham Bonney. Der Sonnyboy der 1960er-Jahre („Wähle 333 auf dem Telefon“) schafft es locker, zu später Stunde ein Glanzlicht zu setzen.

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