So., 24.01.2016

Karnevalsumzug in Sprakel Überglückliche Prinzessin Dani I.

Karneval ist weiblich: Stadtlore Jennnifer Burgemester und Prinzessin Dani I., die charmanten Damen des münsterischen Karnevals.

Karneval ist weiblich: Stadtlore Jennnifer Burgemester und Prinzessin Dani I., die charmanten Damen des münsterischen Karnevals. Foto: Oliver Werner

Münster-Sprakel - 

Rund 5000 kleine und große Karnevalisten säumten die Straßen beim ersten Umzug des Münsterlands in der nördlichsten Karnevals-Hochburg der Westfalenmetropole – und feierten Prinzessin Dani I.

Von Katrin Jünemann

Lisa, die kleine Waldfee, wartete an der Sprakeler Straße ebenso sehnsüchtig auf den Karnevalsumzug wie Nima auf dem Arm seine Großvaters. Dann bog der Zug von der Straße Dreilinden ab und nahm Kurs auf den Schlusenweg. Vorneweg mit Blaulicht der Polizeiwagen mit den Bezirksbeamten Peter Hillebrand, Frank Joemann und Rainer Wohltmann, direkt gefolgt von der Zugleitung: Bernt Zenker führte zum elften Mal den Sprakeler Karnevalsumzug an. Das machte er gern und wie immer bestens aufgelegt.

Rund 5000 Karnevalisten säumten Sprakels Straßen und feierten Dani I., die erste Prinzessin der KIG Sprakel-Sandrup-Coerde – und natürlich Karneval beim ersten Umzug des Münsterlands.

Sprakels Prinzessin Dani I. war überglücklich, ihre Adjutanten Michaela Grünagel und Rosenkavalier Frank Heitmann strahlten mit ihr um die Wette. Danis Hexengeschwader umschwirrte den Wagen der Prinzessin – und die Powerfrauen flogen auch mit.

38 Wagen und Fußgruppen waren unterwegs in Münsters nördlichster Karnevals-Hochburg: Schlümpfe, Monster, Kindheitshelden, Schneewittchen und ihre Zwerge, die Brians mit dem Liebescomeback von Miss Piggy und Kermit, bestimmt 40 Zorros von der Papst-Johannes-Schule, die Rödelbrüder, die Drei lustigen Zwei, die Dalmatiner Ladys, die Karnevalisten von der Schlüppe, ein kompletter Ponyhof vom Reiterverein Sprakel und viele mehr.

Beim Sprakeler Karneval feiern alle mit: Zelte in Grundstückseinfahrten, DJs am Straßenrand, gesellige Gruppen und Nachbarschaften – darunter Leoparden, Bären, bunte Falter, Cowboys, Piraten, Prinzessinnen, schillernde Gestalten, Münsterländer Sammy als Löwe – und ein Sonnenkind. Es hätte Verstärkung gebraucht, denn eine gute Stunde nach dem Start um 14.11 Uhr schlug es feucht an.

Sprakel ist beliebt bei den Eltern aus Münster und Umgebung, denn dieser Zug ist überschaubar und familiär– hier feiert ein ganzes Dorf Karneval. Man kennt sich, schnackt. Mindestens ein Drittel der Besucher, so der Eindruck, waren Kinder. Wer noch nicht laufen konnte, war im Kinderwagen dabei, auf den Schultern der Eltern oder die ganz kleinen auf dem Arm. Sogar aus Beckum waren kleine Karnevalisten dabei – als Blumengarten.

Der Umzug der KIG Sprakel-Sandrup-Coerde war eine rundum runde Sache – das ist eben Sprakel.

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