Do., 28.01.2016

Kriminelle Banden CDU fordert härteres Vorgehen

Münster - 

Die CDU in Münster fordert von der Polizei und der Stadt ein härteres Vorgehen gegen Banden krimineller Ausländer, insbesondere aus Nordafrika.

Die CDU-Ratsfraktion reagiert auf den „starken Anstieg von Straftaten besonders nordafrikanischer Migranten“, wie sie in einer Pressemitteilung schreibt. Die CDU-Ratsherren Stefan Leschniok und Richard-Michael Halberstadt fordern deshalb ein entschlossenes Handeln von Polizei und Verwaltung mit entsprechender politischer Rückendeckung.

Das Sicherheitsgefühl auch der Münsteraner sei stark gestört, heißt es in der Mitteilung. Bandenmäßig organisierte Einbrüche und Taschendiebstähle seien inzwischen normaler, aber keinesfalls hinzunehmender Alltag.

Die CDU will das Thema im Polizeibeirat und in den zuständigen Ausschüssen des Rates zur Sprache bringen. „Das Sicherheitsgefühl darf keinen weiteren Schaden nehmen“, so Leschniok als Sprecher für Ordnungs- und Sicherheitspolitik, „die Polizei muss konsequent und mit der gebotenen Härte gegen diese Tätergruppen in Münster vorgehen.“

Erste Ermittlungserfolge und Festnahmen seien ein ebenso gutes Signal wie die nicht mehr verschleierte Information über die Herkunft der Täter. „Vertuschung bringt nichts als Misstrauen.“

Nach Ansicht Halberstadts, zuständig für Flüchtlingspolitik, muss auch die Stadtverwaltung klarstellen, wie viele nordafrikanische Flüchtlinge in Münster registriert sind und ob das Verzeichnis nicht unvollständig ist, wie sich im Kreis Warendorf oder in Recklinghausen gezeigt hat.

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