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So., 14.02.2016

Ausstellung in Erpho Paradiesische Kunst in der Kirche

Pfarrer Andreas Fink segnete die Kunstwerke der Ausstellung in der Erphokirche

Pfarrer Andreas Fink segnete die Kunstwerke der Ausstellung in der Erphokirche Foto: Maria Conlan

Münster - 

In der Erpho-Kirche sind bis zum 3. April Kunstwerke von 61 Künstlern ausgestellt. Das große Thema ist das Paradies.

So voll war die Erphokirche zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, dass nicht alle Gottesdienstbesucher Platz fanden. Vor der Vernissage predigte Andreas Fink, geistlicher Begleiter der Ausstellung, über das Paradies. Der Gemeindechor „PEP“ unter Leitung von Uta Gaubitz sang von Phil Collins „Another Day in Paradise“. Mit einer Talkrunde eröffnete Ortrud Harhues im Namen des achtköpfigen Vorbereitungsteams die Ausstellung von 61 Künstlern, die in den nächsten sieben Wochen in der Erphokirche zu sehen sein wird.

Bei einem Podiumsgespräch befragte Harhues Lucia Baron und Ben Dixen als Künstlervertreter, Uta Gaubitz als Gemeindevertretung und Pfarrer Fink zu ihren Paradiesvorstellungen und die Kirche als Ausstellungsraum. Dixen stellte fest, dass das Paradies als Sehnsuchtsort nichts Großes sein muss, das kann auch das Künstleratelier sein. Gaubitz sagte strahlend: „Dass heute hier so viele und junge Leute zusammen kommen und gemeinsam singen, ist für mich ein Paradies“. Dixen mahnt mit seiner Bauschutt-Ruinen-Skulptur am Altarraum an die verloren gegangene Solidarität in Europa, und Gaubitz möchte für eine geschwisterliche Kirche kämpfen. Baron erinnerte daran, dass Kirche und Kunst schon immer stark verwoben waren. Für Dixen sind Museen und Kirchen Andachtsorte, die den Fokus auf Kunstwerke kanalisieren. Gaubitz sieht in der Ausstellung eine gute Gelegenheit, Traditionen zu hinterfragen. Harhues berichtete von der positiven Wirkung des Raumes auf die Künstler: Sie seien alle rücksichtsvoll miteinander bei der Standortauswahl für ihr Werk umgegangen. Nach der Bitte Finks um den Segen für die Ausstellungsbesucher, ging der Pfarrer mit dem Weihrauchfass an den Kunstwerken vorbei, um auch diese zu segnen. Danach hatten die Vernissage-Besucher die Möglichkeit, die Künstler auf ihre Werke anzusprechen.

Zum Thema

Die Ausstellung ist bis zum 3. April täglich zwischen 15 und 17 Uhr zu besuchen, für Gruppen auch nach Absprache.

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