So., 14.02.2016

Tanz in der Stadt Gewalt gegen Frauen nicht akzeptabel

Tanzend demonstrierten Mädchen und Frauen am Sonntagnachmittag auf der Stubengasse gegen Gewalt an Frauen.

Tanzend demonstrierten Mädchen und Frauen am Sonntagnachmittag auf der Stubengasse gegen Gewalt an Frauen. Foto: con

Münster - 

Kälte und Schneeregen hielten am Sonntag mehr als 100 Münsteraner nicht davon ab, auf der Stubengasse gegen Gewalt an Frauen anzutanzen. Anita Cronjaeger hatte alles organisiert, um sich an dem internationalen Projekt „One Billion Rising“ auch in Münster zu beteiligen: tanzend, trommelnd, demons­trierend, um gegen Gewalt an Frauen Widerstand zu leisten.

Mit dabei waren neben Vertretern der Politik auch Sportlerinnen vom USC Münster, Mitarbeiterinnen des Mehrgenerationenhauses und vom Mütterzentrum MuM. Jede dritte Frau erfährt im Laufe ihres Lebens Gewalt, hieß es am Sonntag.

Schirmfrau Maria Lewe sprach von einem Zeichen der Solidarität und des Aufrüttelns. Sie plädierte für ein angstfreies und selbstbestimmtes Leben. Über konkrete Hilfe für Frauen sprachen Dr. Monika Brosda (Gesundheitsamt) und Josef Möller (Initiator). Das Projekt „Marischa“ etwa hilft Prostituierten an der Siemensstraße, die zu 90 Prozent aus Bulgarien stammen. Ab dem 1. März 2016 wird es dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Münster eine fest angestellte Sozialarbeiterin als Ansprechpartnerin der Frauen auf Augenhöhe geben, hieß es am Sonntag während der Demo.

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