Mo., 15.02.2016

Antiquitätentage neu gestaltet Eintrittspreis ist gerechtfertigt

Uhrmachermeister Michel Bourreau vor der Drachenuhr, an der er mitgearbeitet hat.

Uhrmachermeister Michel Bourreau vor der Drachenuhr, an der er mitgearbeitet hat. Foto: Wilfried Gerharz

Münster - 

Besucher der Ausstellung „Art & Antik“ monieren, dass der Eintrittspreis von 19 Euro pro Person zu hoch sei. Die Halle Münsterland hält die Höhe für gerechtfertigt und verweist auf das Ambiente und die Qualität dieser Veranstaltung.

Von Gabriele Hillmoth

Erstmals wurden die Kunst- und Antiquitätentage in Münster in diesem Jahr unter dem Titel „Art & Antik“ veranstaltet. Die 40. Messe sei damit der Auftakt für eine Neugestaltung der Messe gewesen, sagt Tobias Hertel, Sprecher der Halle Münsterland.

Befürchtungen von Besuchern, dass die Veranstaltung in der Halle Süd des Messe- und Congress-Cen­trums ein Auslaufmodell sein könnte, widerspricht Hertel. Mit der neuen Form, sagt er, möchte sich die Veranstaltung für neue Themen öffnen, stärker die zeitgenössische Kunst einbeziehen und zusehen, dass sich auch jüngere Besucher für die „Art & Antik“-Tage interessierten.

Auch die Zahl der Aussteller habe nicht abgenommen, sagt Hertel. Dass die Ausstellung „luftiger“ wirke, so der Sprecher, mag an dem neuen Aufbau liegen. Rund zehn Jahre lang formierten die Aussteller ihre Stände auf sogenannten Marktplätzen, jetzt sei die Halle zum klassischen Messeaufbau mit breiten Gängen zurückgekehrt.

Den Eintrittspreis von 19 Euro pro Person hält die Halle nach eigenen Angaben für die Veranstaltung in dem Ambiente für gerechtfertigt. Besucher zahlten in diesem Jahr vier Euro mehr als im Frühjahr 2015. Der Preis von 15 Euro sei nach Angaben der Halle Münsterland über Jahre unverändert geblieben.



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