Do., 18.02.2016

Kommentar: Insolvenz der Mühlenhof-GmbH Allerletztes Alarmsignal

Den Mühlenhof drücken hohe Schulden und ein großer Renovierungsstau, dazu fehlt es an liquiden Mitteln. Dass die seit Jahren angeschlagene Veranstaltungs-GmbH „Vesper un Metbrengsel“ in die Insolvenz gehen musste, überrascht am Ende kaum. Die Pleite ist vielmehr ein allerletztes Alarmsignal, wie schlimm es finanziell um den Mühlenhof steht.

Finanzberater Michael Mönig hatte beim letzten „Müelendag“ Ende November den Mitgliedern schonungslos dargelegt, dass Trägerverein und GmbH zahlungsunfähig sind. Mindestens 200 000 Euro fehlen in der Kasse. Inzwischen wurden Kredite verlängert und ein Treuhandkonto eingerichtet. Schulden konnten umtransferiert werden, sodass zumindest der Verein „De Bockwindmüel“ eine Überlebenschance hat.

Indes: Das Freilichtmuseum muss sich nicht nur finanziell, sondern auch konzeptionell neu aufstellen. Das unprofessionelle Wurschteln der Vergangenheit hat den Mühlenhof in Existenznot gebracht. Spät, aber noch nicht zu spät, haben die Verantwortlichen das erkannt.  Ralf Repöhler

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