Mo., 22.02.2016

„Schule – und dann? ist gestartet Jobtage für Aufgeweckte

Zum Auftakt der Aktion „Schule – und dann?“ sahen sich am Montag 35 Schüler und einige Lehrer bei Beresa um. Begrüßt wurden die Gäste von Markus Herkenhoff (2.v.r.) und Dr. Thomas Robbers (r.).

Zum Auftakt der Aktion „Schule – und dann?“ sahen sich am Montag 35 Schüler und einige Lehrer bei Beresa um. Begrüßt wurden die Gäste von Markus Herkenhoff (2.v.r.) und Dr. Thomas Robbers (r.). Foto: Oliver Werner

Münster - 

350 Anmeldungen liegen für die Aktion „Schule – und dann?“ vor, die im Autohaus Beresa gestartet wurde. Insgesamt 15 Unternehmen stellen sich bis zum 11. März interessierten Schülern vor.

Von Gabriele Hillmoth

Drei kurze Reden, und schon stand „Schule – und dann?“ am Montag in den Startlöchern. Zum Auftakt der Aktion, an der 15 Unternehmen beteiligt sind, gab das Autohaus Beresa auf der Loddenheide Gas und stellte sich 35 interessierten Schülern vor. Die Jobtage für Aufgeweckte enden am 11. März.

Die Aktion „Schule – und dann?“ geht in die elfte Runde. Rund 350 Schüler haben sich in diesem Jahr angemeldet und wollen die Chance nutzen, sich in den beteiligten Betrieben umzusehen.

Auch L. S. gehört zu dem Kreis. Die 19-Jährige hat ihr Fachabitur im Bereich Wirtschaft und Verwaltung in der Tasche und sucht nun einen Ausbildungsplatz. Ein paar Bewerbungen seien noch unterwegs, sagt sie, einige Absagen gab es auch schon. Am liebsten würde L. S. wie ihre Mitschülerinnen H. M. und S. I. in die Automobilbranche gehen und dort eine kaufmännische Ausbildung absolvieren.

Die drei jungen Frauen besuchen gerade eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme. „Wir unternehmen alles, um einen Job zu bekommen“, sagen sie höchst motiviert.

36 Auszubildende stellt das Autohaus in diesem Jahr ein, betonte der kaufmännische Geschäftsführer Marcus Herkenhoff. „Wir setzen für unsere Zukunft auf eigene Mitarbeiter“, informierte der Geschäftsführer die Beresa-Gäste. Er riet ihnen: „Bleibt neugierig und seid ehrgeizig.“

Respekt davor, dass die Schüler überhaupt der Einladung gefolgt seien, zollte Münsters Wirtschaftsförderer, Dr. Thomas Robbers, den jungen Gästen. „Chillen geht ja immer, aber dass Ihr Euch entschlossen habt, hier zu sein, ist ehrenwert.“ Münster mache mobil in Sachen Bildung, so Robbers. Er gab den Zuhörern mit auf den Weg, dass sie Verantwortung übernehmen müssten und Glück haben mögen. Das Quäntchen Glück ist notwendig, wenn beispielsweise in einem Haus wie Beresa rund 1000 Bewerbungen für 36 Ausbildungsplätze vorliegen würden.

Carsten Gockel, Sportvorstand von Preußen-Münster und Schirmherr der Aktion, wünscht sich, dass mehr Schüler Interesse zeigten. Gockel brachte nicht nur Freikarten für ein Spiel mit, sondern auch die Fußballer Danilo Wiebe und Lion Schweers. Auch Profis wie die jungen Fußballer müssten sich überlegen, was nach dem Fußball kommen könnte.

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