Mo., 29.02.2016

Akademische Feier Festlicher Abschied

Akademische Feier  zum Abschied (v.l.): Prorektorin Dr. Marianne Ravenstein, Bürgermeisterin Karin Reismann, Dr. Loek Geeraedts und seine Frau Anette Vater sowie Prof. Dr. Friso Wielenga.

Akademische Feier  zum Abschied (v.l.): Prorektorin Dr. Marianne Ravenstein, Bürgermeisterin Karin Reismann, Dr. Loek Geeraedts und seine Frau Anette Vater sowie Prof. Dr. Friso Wielenga. Foto: Oliver Werner

Münster - 

In einer akademischen Feier wurde am Montagnachmittag Dr. Loek Geeraedts als Geschäftsführer des Niederlande-Zentrums verabschiedet.

Von Martina Döbbe

Geschenke sind doch etwas Feines. Es macht einfach Spaß, sie auszupacken, sich überraschen zu lassen – und sich zu freuen, wenn, die Gaben auch noch voll ins Schwarze treffen. Bei Dr. Loek Geeraedts ist das jedenfalls so: Bild, Buch und noch ein Buch packt der scheidende Geschäftsführer des Zentrums für Niederlande-Studien am Montagnachmittag auf der Bühne aus – aber eben nicht einfach nur so Bild, Buch und noch ein Buch: Da ist das erste Exemplar des neuen Jahrbuchs dabei, das ausdrücklich ihm gewidmet ist, dazu eine über 400 Seiten starke Chronik mit allen Veranstaltungen, die im Zentrum der Niederlande stattgefunden haben. Und die gerahmte Zeichnung wird ihn auch im Ruhestand stets an seinen – nun ehemaligen – Arbeitsplatz erinnern.

Die akademische Feier im Stein-Haus, mit der der 65-Jährige feierlich und offiziell verabschiedet wird, ist eine große Danksagung. Denn: „Ohne dich stände das Zentrum nicht da, wo es heute ist“, betont dessen Direktor, Prof. Dr. Friso Wielenga. Er beschreibt den künftigen Ruheständler als einen Mann, der stets „effizient und zielorientiert, aber auch sympathisch, sachkundig und einfühlsam“ seine Aufgaben angegangen sei.

Die Wertschätzung lasse sich auch an der großen Resonanz bei dieser Feier ablesen: Über 300 Gäste sind mit von der Partie, um sich von Dr. Loek Geeraedts persönlich zu verabschieden.

Es ist ein Abschied, so formuliert es Johanna Schneegaß als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Niederlande-Zentrum, der dem Kollegenkreis ausgesprochen schwer falle. Geeraedts habe stets eine offene Tür und ein offenes Ohr für jeden Gehabt, der mit Fragen oder Problemen zu ihm gekommen sei. Aber er habe auch stets allen den Freiraum gelassen, selbst Lösungen zu finden. „Der Mensch selbst ist am wichtigsten“, das habe die Arbeit bei ihm und mit ihm geprägt.

Musikalisch festlich umrahmt wurde die akademische Feier vom Aasee-Quartett, inhaltlich lenkte zudem Prof. Dr. Paul Schnabel den Blick der Besucher noch einmal direkt in das Nachbarland Niederlande. Er widmete sich in seinem Festvortrag dem Thema „Niederländische Kulturpolitik in Krisenzeiten“.

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