Mi., 02.03.2016

Milder Winter schont AWM-Salzvorräte Erst 600 Tonnen Salz gestreut

Nur selten mussten bislang die Streufahrzeuge ausrücken.

Nur selten mussten bislang die Streufahrzeuge ausrücken. Foto: hpe

Münster - 

Weil der Winter wieder sehr mild ist und es bislang nur an zwei Tagen im Januar in Münster flächendeckend glatt war, haben die Abfallwirtschaftsbetriebe erst 600 Tonnen Streusalz verbraucht. Die Kosten liegen wie im Vorjahr bei rund 1,3 Millionen Euro.

Von Helmut Etzkorn

Der vergleichsweise milde Winter hat den Abfallwirtschaftsbetrieben (AWM) bislang erst zwei große und 25 kleinere Räum- und Streueinsätze beschert. Nur am 20. und 22. Januar musste alle verfügbaren 250 Mitarbeiter raus, um Hauptverkehrsstraßen und Radwege abzustreuen. Insgesamt 600 Tonnen Salz sind seit November verbraucht, noch 3000 Tonnen liegen im Depot an der Rösnerstraße auf Halde.

Weil kaum und wenn überhaupt nur ein paar Zentimeter Schnee fielen, konzentrierten sich die AWM an kalten Tagen mit Frostprognose auf Vorbeugenmaßnahmen. Besonders auf Brücken, in Kurven und auf Straßen außerhalb der Bebauung wurde eine flüssige Salzsole-Lösung auf die Fahrbahn gestreut. Die Flüssigkeit bleibt zwei Tage haften und verhindert Glatteisbildung, wenn bei Temperaturen um den Gefrierpunkt Regen fällt.

Entwarnung wollen die AWM aber noch nicht geben. Sprecherin Manuela Feldkamp: „Die Winterdienst-Saison läuft bis zum 15. April. Bleibt es so mild, werden die Kosten wie im Vorjahr bei rund 1,3 Millionen Euro liegen.“ Zusätzliches Personal wird in Münster für den Winterdienst nicht eingestellt. Zum Einsatz kommt die Arbeiter von der Straßenreinigung. Bei großen Aktionen rücken zusätzlich private Winterdienstfirmen mit eigenem Gerät und weitere städtische Mitarbeiter beispielsweise vom Grünflächenamt aus.

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