Fr., 18.03.2016

Verbessertes Sicherheitskonzept soll vor Ostern stehen Skatenight: „Wir sind kurz vor dem Ziel“

Münsters Skater können aufatmen. Die Aussichten, dass die beliebte Skatenight weiterrollt, stehen gut.

Münsters Skater können aufatmen. Die Aussichten, dass die beliebte Skatenight weiterrollt, stehen gut. Foto: Oliver Werner

Münster - 

Sie stand auf der Kippe, doch die Signale sind positiv: Stadt, Polizei und Organisatoren der Skatenight trafen sich am Freitag, um über die Zukunft des rollenden Events zu sprechen.

Von Ralf Repöhler

Es sieht gut aus, dass Münsters Skater nun doch am 6. Mai wieder durch die Stadt rollen. „Die Gespräche zwischen Ordnungsamt, Polizei und Veranstalter sind noch nicht abgeschlossen. Ich kann aber sagen, dass sich alle Seiten aufeinander zubewegen“, sagte Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer nach dem Gipfeltreffen am Freitag.

Ziel sei ein verändertes genehmigungsfähiges Konzept, das die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer bestmöglich gewährleiste. „Ich bin optimistisch, dass eine Verständigung kurzfristig erreicht werden kann“, so Heuer weiter. Nach Informationen unserer Zeitung soll das möglichst noch vor Ostern geschehen.

Die zehn geplanten Skatenight-Veranstaltungen an jedem ersten und dritten Freitag im Monat zwischen Mai und September standen plötzlich auf der Kippe, weil die Begleitung mit nur drei Polizisten in der Vergangenheit inzwischen als zu gering betrachtet wird. „Die genehmigungstechnischen Feinheiten müssen noch aus der Welt“, sagte Skatenight-Cheforganisator Georg Hüging nach der Zusammenkunft. „Wir sind kurz vor dem Ziel.“ Ein paar Schritte seien indes noch zu machen – erst recht beim Thema Bikenight, einer geplanten Ausfahrt mit Fahrrädern, die zusätzlich stattfinden soll.

Hüging zeigte sich optimistisch, dass die Skatenight inzwischen so etwas wie Bestandsschutz genieße. Es gibt sie seit dem Jahr 2000 mit durchschnittlich 2500 Teilnehmern im Jahr. „Wir haben insgesamt sicher 30 000 Skater gezählt“, so Hüging.

Polizeisprecher Roland Vorholt schätzte das freitägliche Treffen als „gutes, wenn auch nicht abschließendes Gespräch“ ein. „Wir gehen davon aus, dass wir auch in Zukunft unseren Beitrag leisten werden“, sagte er.

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