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Mi., 23.03.2016

Verkehr im Hafenviertel Grüne sehen Konzept gescheitert

Nach der Sperrung der Theodor-Scheiwe-Straße sehen die Grünen das Verkehrskonzept als gescheitert an.

Nach der Sperrung der Theodor-Scheiwe-Straße sehen die Grünen das Verkehrskonzept als gescheitert an. Foto: Karte: Openstreetmap, stepmap, chr

Münster - 

Münsters Grüne halten die verkehrspolitische Konzeption rund um das Hafencenter für endgültig gescheitert, nachdem der Oberbürgermeister die Fraktionen darüber informiert hat, dass die Stadt keine Möglichkeiten habe, die Sperrung der Theodor-Scheiwe-Straße für den Kfz-Verkehr zu verhindern.

„Ohne die Theodor-Scheiwe-Straße ist das Verkehrskonzept unvollständig“, erklärt GAL-Ratsherr Carsten Peters in einer Pressemitteilung. „Ohne die Theodor-Scheiwe-Straße geht auf dem Hansaring nichts mehr.“ Die Entlastung des Hansarings über diese Straße sei bislang ein zentraler Bestandteil des Verkehrskonzeptes. Da die Stadt die Sperrung durch die Eigentümer hinnehmen müsse, sei vorprogrammiert, dass sich nach Bau des geplanten Edeka-Centers die Verkehrsverhältnisse im Hansa- und Herz-Jesu-Viertel sowie auf dem Lütkenbecker Weg erheblich verschlechtern.

Die Konsequenz: Dauerstau, Lärm- und Feinstaubbelastung für die Anwohner, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Verwaltung halte die Lärmbelastung am Hansaring schon heute für teilweise unzumutbar. Die Grünen hätten bereits 2004 ein Verkehrskonzept für das Viertel vorgeschlagen, das den Kfz-Verkehr draußen halte und Belastungen senke. Peters: „Es wird Zeit für eine Stadtplanung, die nicht mehr, sondern weniger Kfz-Verkehr produziert.“

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