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Mi., 23.03.2016

Tourauftakt vor vollem Haus Turbostaat rockten die Sputnikhalle

Die Bühne war in dichten Neben getaucht, als die norddeutsche Formation Turbostaat die Sputnikhalle rockte. Einige Fans waren sogar aus Berlin angereist, um beim Tourstart dabei zu sein.

Die Bühne war in dichten Neben getaucht, als die norddeutsche Formation Turbostaat die Sputnikhalle rockte. Einige Fans waren sogar aus Berlin angereist, um beim Tourstart dabei zu sein. Foto: Britta Flachmeier

Münster - 

Vor vollem Haus begann am Dienstagabend die Tour von Turbostaat in der Sputnikhalle. Einige Fans waren sogar aus Berlin angereist.

Von Britta Flachmeier

Rote Lampen tauchen das Banner der Band in ein surreales Licht, Nebel zieht über die Bühne. „Turbostaat“-Rufe hallen durch die bis auf den letzten Platz gefüllte Sputnikhalle.

Passend dazu kommen die fünf Nordlichter mit einem verschmitzten Lächeln auf die Bühne. Tourstart in Münster. Die Saison ist eröffnet.

Voller Energie fegt am Dienstagabend Sänger Jan zum ersten Lied „Ruperts Grün“ über die Bühne. Seine Bandkollegen stehen ihm in nichts nach, eine Live-Show im rasanten Tempo nimmt damit ihren Lauf.

Gleich zu Beginn wird sich für das ausverkaufte Haus unter der Woche bedankt. Die Musiker fühlen sich geschmeichelt, betonen sie. Da fällt der Zwischenruf „Semesterferien!“ aus dem Publikum gar nicht weiter auf. Doch genau das dürfte bei vielen Anwesenden die Devise gewesen sein.

Inzwischen arbeitet die Nebelmaschine auf Hochtouren. Dicke Schwaden ziehen in den Innenraum, und die Stimmung kocht nach jedem Lied höher.

Sänger Jan stachelt die Besucher dabei ordentlich an. Nach dem ruhigen Song „Eisenmann“ fragt er keck in die Menge: „Was seid ihr denn alle so still?“ Diese Aussage lassen die Fans nicht auf sich sitzen. Zu den Klassikern „Frieda und die Bomben“ und „Harm Rochel“ verwandelt sich der Club in eine große tanzende und springende Masse – Stagediver inklusive.

In der Zwischenzeit läuft ein Gemisch aus Schweiß und Nebelresten die Wände runter.

Kaum jemand ist noch nicht komplett durchnässt. Die Zeit vergeht wie im Flug, und viel zu schnell nähert man sich dem Finale dieses Abends.

In zwei Zugabeblöcken wühlt die Band besonders tief in ihrer eigenen Diskographie und präsentiert mit „Drei Ecken – Ein Elvers“ und „Schwan“ Lieder aus den Anfangsjahren.

Über diesen Abschluss freut sich Lutz (22 Jahre) aus Emsdetten besonders. Er schwärmt: „Echt gelungener Tour-Auftakt mit einem textsicheren Publikum und einer Band, die besonders in den letzten Songs noch mal richtig Vollgas gegeben hat.“

Eva (27 Jahre) aus Berlin ist ebenfalls begeistert. Für sie ist es das 54. Turbostaat-Konzert. „Die Jungs sind halt megasympathisch“, erzählt sie strahlend. Dem pflichtet Ronan (27 Jahre) aus Bottrop bei – und ergänzt: „Das Konzert war super – wie immer!“

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