Do., 24.03.2016

Kunstprojekt im Kirchenfoyer setzt Karwoche und Ostern in Szene Es gab Lamm am „Tisch der Hoffnung“

Im Schaufenster des Kirchenfoyers an der Salzstraße wurden Menschen am „Tisch der Hoffnung“ fürstlich bedient

Im Schaufenster des Kirchenfoyers an der Salzstraße wurden Menschen am „Tisch der Hoffnung“ fürstlich bedient Foto: Matthias Ahlke

Münster - 

Gründonnerstag im Schaufenster des Kirchenfoyers: Es wurde aufgetischt am festlich gedeckten „Tisch der Hoffnung“ für Menschen unterschiedlicher Herkunft. Einer von ihnen war Mustafa. Ein 19-jähriger muslimischer Flüchtling aus Syrien, der seit sechs Monaten in Haus Heidhorn in Hiltrup mit seiner Familie zu Hause ist.

Von Maria Meik

Ob evangelische Pfarrerin, ein Musiker, ehrenamtlich Tätige, eine Frau im Rollstuhl, ein Musiker oder ein Gast vom Clemenstreff – sie alle waren willkommen an diesem besonderen Tisch, der die Hauptrolle spielt bei diesem einzigartigen Kunstprojekt des Kirchenfoyers. Denn an Karfreitag verwandelt sich der Tisch in aller Frühe in drei Kreuze. Einblick in die einzelnen Szenen bis zur Auferstehung an Ostern kann jeder durch das Schaufenster an der Salzstraße / Ecke Lambertikirchplatz nehmen.

Gründonnerstag blieben nur wenige Passanten stehen. Rupert König, neuer Leiter des Kirchenfoyers, hieß die Festgesellschaft willkommen. Statt einer Fußwaschung, wie vom letzten Abendmahl in der Bibel überliefert, gab es im Schaufenster eine Handwaschung. Es wurde Rotwein und Wasser gereicht. Als Tischgebet stimmte ein Arnsteiner Pater das Lied „Ubi Caritas“ an, das von Güte und Liebe erzählt. Die Menschen am „Tisch der Hoffnung“ wurden von Sebastian Stebner vom Handwerkskammer-Bildungszentrum nach Kräften verwöhnt. Es gab Lamm mit Rosmarinkartoffeln und Bohnen. Und zum Abschluss ein Dessert.

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